Evolutionstheorien im Überblick
Stell dir vor, du könntest die Geschichte des Lebens wie einen Film rückwärts abspielen - genau das versuchen Evolutionstheorien zu erklären. Sie beschreiben, wie und warum sich Lebewesen über die Zeit verändern.
Linnés Schöpfungstheorie war ziemlich simpel: Gott erschuf alle Lebewesen einmal, danach passierte nichts mehr. Fossilienfunde? Hat er einfach ignoriert. Cuvier versuchte es anders - er dachte, dass große Katastrophen immer wieder Teile der Lebewesen vernichteten, die Überlebenden sich dann vermehrten und ausbreiteten.
Lamarcks Theorie war schon cleverer: Lebewesen entwickeln sich ständig weiter und passen sich aktiv an ihre Umwelt an. Seine Idee war, dass viel genutzte Organe stärker werden, ungenutzte verkümmern - und diese Veränderungen werden an die Nachkommen vererbt. Ein Schmied bekommt also starke Arme und seine Kinder erben diese Muskelkraft.
Darwins Selektionstheorie drehte alles um: Nicht die Lebewesen passen sich aktiv an, sondern die Umwelt "wählt" passiv die am besten angepassten Individuen aus. Die überleben und pflanzen sich fort - "survival of the fittest" eben.
Merktipp: Lamarck = aktive Anpassung, Darwin = passive Auslese durch die Natur!











