Evolutionstheorien im Überblick
Früher dachten die Menschen ganz anders über die Entstehung der Arten. Die Lehre von der Konstanz der Arten besagte, dass Gott alle Lebewesen in ihrer heutigen Form erschaffen hat und sie sich nie veränderten.
Cuvier entwickelte die Katastrophentheorie: Große Naturkatastrophen löschten immer wieder fast alle Lebewesen aus, und Gott erschuf danach neue Arten. Das erklärte zwar Fossilien, aber nicht die Ähnlichkeiten zwischen den Arten.
Lamarcks Transformationstheorie kam der Wahrheit schon näher. Er glaubte, Lebewesen hätten einen "Vervollkommnungstrieb" und könnten erworbene Eigenschaften vererben - wenn ein Giraffe ihren Hals streckt, bekommen ihre Kinder längere Hälse.
Darwins Theorie revolutionierte alles: Er erkannte, dass alle Lebewesen gemeinsame Vorfahren haben und dass natürliche Selektion die treibende Kraft der Evolution ist. Wer besser angepasst ist, bekommt mehr Nachkommen - "survival of the fittest".
💡 Merktipp: Darwin hatte recht - Evolution funktioniert nicht durch Wollen, sondern durch Überleben und Fortpflanzen!











