Rassebegriff und Primaten
Der Rassebegriff als wissenschaftliches Konzept ist problematisch. Er bezeichnet Lebewesen einer Art, die sich in erheblichen Merkmalen unterscheiden, gibt aber keine genauen Angaben, wie groß diese Unterschiede sein müssen. Das führt zu willkürlichen Einteilungen und schafft Raum für Rassismus. Heute wird der Begriff hauptsächlich bei der Züchtung von Haustieren verwendet.
Primaten zeichnen sich durch besondere Merkmale aus: fünfstrahlige Greifhände mit abspreizbaren Daumen, nach vorne gerichtete Augen für räumliches Sehen und relativ große Gehirne im Verhältnis zum Körper. Sie haben außerdem komplexe Sozialstrukturen, flache Nägel statt Krallen und eine lange Lebensdauer.
Die Urprimaten entwickelten sich von Insektenfressern und bilden seit etwa 6 Millionen Jahren eine eigene Gruppe. Ursprünglich waren sie kleine, bodenlebende und nachtaktive Tiere mit gutem Geruchssinn aber geringem Sehvermögen.
💡 Wusstest du? Primaten haben im Vergleich zu anderen Säugetieren eine geringe Nachkommenzahl, dafür investieren sie aber viel mehr Zeit in die Aufzucht und Pflege ihrer Jungen!







