Q1
Diese Seite enthält keine auswertbaren Inhalte für die Zusammenfassung.

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen.
Kostenlos!
Mit der Anmeldung akzeptierst du die Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung
Diese Seite enthält keine auswertbaren Inhalte für die Zusammenfassung.

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen.
Kostenlos!
Mit der Anmeldung akzeptierst du die Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung
Stell dir die DNA als Strickleiter vor - genau das ist das berühmte Watson-Crick-Modell! Diese Doppelhelix speichert dein komplettes genetisches Material im Zellkern und bestimmt dein Aussehen und deine Eigenschaften.
Die "Sprossen" der Leiter bestehen aus Basenpaaren: Adenin paart sich immer mit Thymin, Guanin immer mit Cytosin. Diese Basen werden durch Wasserstoffbrücken zusammengehalten, während das Zucker-Phosphat-Rückgrat die strukturelle Basis bildet.
Die beiden DNA-Stränge verlaufen antiparallel (5' zu 3' Richtung) und sind komplementär zueinander. Bei der DNA-Replikation wird jeder Strang als Vorlage für einen neuen verwendet - das nennt man semikonservativ, weil jede neue Doppelhelix aus einem alten und einem neuen Strang besteht.
Merke: Ein Gen ist ein DNA-Abschnitt, der für ein Merkmal codiert. Das Genom ist die Gesamtheit aller Gene!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen.
Kostenlos!
Mit der Anmeldung akzeptierst du die Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung
Die DNA-Replikation läuft in drei präzisen Phasen ab, die du für deine Klausur draufhaben solltest. In der Initiationsphase entspiralisiert die Topoisomerase den Doppelstrang, während die Helicase die Wasserstoffbrücken zwischen den Basenpaaren trennt.
Die Elongationsphase ist der Hauptakt: Die Primase stellt RNA-Primer her, und die DNA-Polymerase synthetisiert neue DNA-Stränge. Am Leitstrang läuft das kontinuierlich von 5' zu 3', am Folgestrang entstehen diskontinuierlich die berühmten Okazaki-Fragmente.
In der Terminationsphase ersetzt die RNase H die RNA-Primer durch DNA, und die Ligase verbindet alle Fragmente zu vollständigen Strängen. Falls Fehler auftreten, korrigiert die DNA-Polymerase diese sofort - andernfalls wird die Zelle in die Apoptose (Zelltod) geschickt.
Gut zu wissen: Die DNA-Polymerase hat eine eingebaute Korrekturlese-Funktion - ziemlich smart!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen.
Kostenlos!
Mit der Anmeldung akzeptierst du die Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung
Die Code-Sonne ist dein Übersetzer zwischen mRNA und Aminosäuren - ohne sie könntest du keine Proteine herstellen! Sie zeigt dir, welches Basen-Triplett (Codon) für welche Aminosäure codiert, immer in 5' zu 3' Richtung gelesen.
Der genetische Code funktioniert mit zwei komplementären DNA-Strängen: Der codogene Strang (3' zu 5') dient als Vorlage, der nicht-codogene Strang (5' zu 3') sieht genauso aus wie die mRNA - nur mit Thymin statt Uracil.
Bei Übungsaufgaben erkennst du den Strangtyp an der Richtung und den Basen: Hat es Thymin, ist es DNA; hat es Uracil, ist es RNA. Die mRNA ist komplementär zum codogenen Strang, deshalb kannst du problemlos von einem zum anderen übersetzen.
Tipp: Start- und Stopcodons sind besonders wichtig - sie zeigen, wo die Proteinherstellung beginnt und endet!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen.
Kostenlos!
Mit der Anmeldung akzeptierst du die Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung
Es gibt verschiedene RNA-Typen mit spezifischen Jobs: Die mRNA fungiert als Botenmolekül (messenger), die tRNA transportiert Aminosäuren zu den Ribosomen. Während DNA doppelsträngig und stabil im Zellkern sitzt, ist RNA einsträngig und arbeitet hauptsächlich im Cytoplasma.
Die Proteinbiosynthese läuft bei Eukaryoten an zwei Orten ab: Erst die Transkription im Zellkern, dann die Translation an den Ribosomen im Cytoplasma. Ribosomen bestehen aus Proteinen und rRNA und haben drei wichtige Stellen: A (Aminoacyl-Stelle), P (Polypeptid-Stelle) und E (Exit-Stelle).
Der Unterschied zwischen Pro- und Eukaryoten ist entscheidend: Prokaryoten haben keinen Zellkern, deshalb läuft bei ihnen alles direkt im Cytoplasma ab. Bei der Transkription wird eine Kopie des Gens erstellt - das Ergebnis ist die prä-mRNA.
Eselsbrücke: mRNA = messenger (Bote), tRNA = transport, rRNA = ribosomal!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen.
Kostenlos!
Mit der Anmeldung akzeptierst du die Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung
Die Transkription startet, wenn die RNA-Polymerase am Promoter bindet und die DNA entwirrt. Sie wandert am codogenen Strang entlang (3' zu 5') und erstellt eine komplementäre RNA-Kopie, bis sie den Terminator erreicht.
Bei Eukaryoten ist das komplexer als bei Prokaryoten: Sie brauchen Transkriptionsfaktoren und haben die TATA-Box im Promoter. Außerdem findet die wichtige RNA-Prozessierung statt, die die prä-mRNA zur fertigen mRNA umbaut.
Die vier Schritte der RNA-Prozessierung sind: Capping (5'-Kappe zum Schutz), Polyadenylierung (Poly-A-Schwanz), Editing (Basenveränderungen) und Splicing (Introns werden entfernt, Exons bleiben übrig). Diese Prozesse schützen die mRNA und erhöhen die Proteinvielfalt.
Wichtig: Nur bei Eukaryoten gibt es RNA-Prozessierung - Prokaryoten verwenden ihre mRNA direkt!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen.
Kostenlos!
Mit der Anmeldung akzeptierst du die Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung
Bei der Translation wird deine mRNA endlich zum Protein! In der Initiationsphase finden sich alle Komponenten am Startcodon (AUG) zusammen, die Elongationsphase knüpft Aminosäure für Aminosäure zur Polypeptidkette, bis ein Stopcodon die Termination einleitet.
Die Proteinstruktur entwickelt sich in vier Ebenen: Die Primärstruktur ist die lineare Aminosäuresequenz durch Peptidbindungen. Die Sekundärstruktur bildet durch Wasserstoffbrücken Alpha-Helices und Faltblätter. Ab der Tertiärstruktur wird das Protein funktionsfähig durch seine spezifische räumliche Form.
Die Quartärstruktur entsteht, wenn mehrere Protein-Untereinheiten zusammenlagern. Verschiedene Bindungen stabilisieren diese Strukturen: Wasserstoffbrücken, Ionenbindungen, Atombindungen und hydrophobe Wechselwirkungen sorgen für die finale Proteinform.
Merke: Erst ab der Tertiärstruktur ist dein Protein wirklich funktionsfähig!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen.
Kostenlos!
Mit der Anmeldung akzeptierst du die Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung
Genregulation bei Eukaryoten funktioniert über Transkriptionsfaktoren - das sind DNA-bindende Proteine, die wie Schalter wirken. Aktivator- und Repressorproteine binden nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip an Enhancer oder Silencer und steuern so die Genexpression.
Epigenetische Modifikationen verändern die Genexpression, ohne die DNA-Sequenz zu ändern. Bei der DNA-Methylierung werden Methylgruppen angeheftet, was das Chromatin verdichtet und Gene stumm schalten kann - aber reversibel!
Viren sind Meister der Manipulation: Sie docken an Wirtszellen an, setzen ihre Erbsubstanz frei und nutzen den Zellstoffwechsel für ihre Vermehrung. Retroviren wie HIV haben eine Besonderheit - sie schreiben ihre RNA mithilfe der Reversen Transkriptase in DNA um und integrieren sie ins Wirtsgenom.
Fakt: Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel und sind daher auf Wirtszellen angewiesen!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen.
Kostenlos!
Mit der Anmeldung akzeptierst du die Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung
Bakterien sind die Arbeitstiere der Biotechnologie! Sie vermehren sich asexuell durch Zellteilung - das Mutterbakterium klont sich und gibt identisches Erbgut weiter. Als Prokaryoten haben sie keinen Zellkern, aber einen funktionsfähigen Stoffwechsel.
Die Konjugation ermöglicht Gentransfer zwischen Bakterien: Über einen Sex-Pilus und eine Paarungsbrücke wird DNA von einer Zelle zur anderen übertragen. Das Bakterienwachstum verläuft in vier Phasen - von der Latenz über exponentielles Wachstum bis zur stationären Phase und dem Absterben.
Antibiotika greifen gezielt in bakterielle Prozesse ein: Bakteriostatische Wirkstoffe hemmen das Wachstum, bakterizide töten die Bakterien ab. Diese Unterscheidung ist wichtig für die medizinische Anwendung und den Kampf gegen Resistenzen.
Wichtig: Bakterien können durch Konjugation Resistenzgene austauschen - deshalb entstehen multiresistente Keime!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen.
Kostenlos!
Mit der Anmeldung akzeptierst du die Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung
Das Operon-Modell erklärt, wie Bakterien ihre Gene smart an- und abschalten. Ein Operon besteht aus Promotor, Operator und Strukturgenen, die gemeinsam reguliert werden - perfekt für effiziente Proteinproduktion!
Bei der Substratinduktion (lac-Operon) blockiert ein aktiver Repressor normalerweise die Transkription. Kommt Laktose dazu, inaktiviert sie den Repressor - die Enzyme können produziert werden. Bei der Endproduktrepression läuft es umgekehrt: Das Endprodukt aktiviert den Repressor und stoppt die Produktion.
Genmutationen verändern die DNA-Sequenz: Substitution tauscht Basen aus, Insertion fügt welche ein, Deletion lässt sie weg, Duplikation verdoppelt sie. Eine Punktmutation betrifft nur eine Base, aber nicht jede Genmutation ist eine Punktmutation!
Regel: Operon = gemeinsame Regulation mehrerer Gene für maximale Effizienz!