Genregulation und Mutationen
Das Operon-Modell erklärt, wie Bakterien ihre Gene smart an- und abschalten. Ein Operon besteht aus Promotor, Operator und Strukturgenen, die gemeinsam reguliert werden - perfekt für effiziente Proteinproduktion!
Bei der Substratinduktion lac−Operon blockiert ein aktiver Repressor normalerweise die Transkription. Kommt Laktose dazu, inaktiviert sie den Repressor - die Enzyme können produziert werden. Bei der Endproduktrepression läuft es umgekehrt: Das Endprodukt aktiviert den Repressor und stoppt die Produktion.
Genmutationen verändern die DNA-Sequenz: Substitution tauscht Basen aus, Insertion fügt welche ein, Deletion lässt sie weg, Duplikation verdoppelt sie. Eine Punktmutation betrifft nur eine Base, aber nicht jede Genmutation ist eine Punktmutation!
Regel: Operon = gemeinsame Regulation mehrerer Gene für maximale Effizienz!