Bau und Funktion von Nervenzellen
Eine Nervenzelle besteht aus verschiedenen funktionellen Bereichen, die alle auf die effiziente Informationsverarbeitung ausgerichtet sind. Die Dendriten sind verzweigte Ausläufer des Zellkörpers, die wie Antennen wirken und Signale empfangen. Sie vergrößern die rezeptive Oberfläche der Zelle und leiten Informationen zum Soma (Zellkörper) weiter.
Der Zellkörper enthält den Zellkern und typische Zellorganellen. Hier werden alle eingehenden Signale gesammelt und verrechnet, bevor sie weitergeleitet werden. Am Axonhügel entsteht schließlich das Aktionspotential – der eigentliche Nervenimpuls. Von hier aus läuft das Signal über das Axon, einen langen Fortsatz, bis zu den Endköpfchen.
Die Schwann'schen Zellen umhüllen das Axon mit einer isolierenden Myelinschicht, die unterbrochen wird durch die Ranvier'schen Schnürringe. Diese Struktur ermöglicht eine besonders schnelle Signalleitung entlang des Axons. An den Endköpfchen befinden sich schließlich die Synapsen, die Kontaktstellen zu anderen Nervenzellen, wo der Informationsaustausch stattfindet.
💡 Merke dir: Die Nervenzelle ist wie ein elektrisches Kabel mit Empfangsantennen (Dendriten) und einem Verarbeitungszentrum (Soma). Durch die Isolation (Myelinscheide) kann der Strom (Information) viel schneller fließen!





































