Was sind Mutationen?
Mutationen sind einfach dauerhafte Veränderungen des Genoms - also bleibende Änderungen in deiner DNA. Stell dir vor, deine DNA ist wie ein riesiges Textdokument und manchmal werden einzelne Buchstaben, Wörter oder ganze Absätze verändert.
Das Wildtyp-Gen ist dabei die "Originalversion", die in der Natur am häufigsten vorkommt. Alle anderen Varianten nennt man Allele - das sind quasi die verschiedenen "Editionen" desselben Gens.
Es gibt drei verschiedene Ebenen von Mutationen: Genmutationen (einzelne Gene betroffen), Chromosomenmutationen (Struktur der Chromosomen verändert) und Genommutationen (Anzahl der Chromosomen ändert sich). Jede Ebene hat unterschiedlich starke Auswirkungen.
Bei Genmutationen wird oft nur eine einzige Base verändert - das nennt man Punktmutationen. Eine stumme Mutation ist dabei völlig harmlos, weil trotz der veränderten Base dieselbe Aminosäure entsteht. Missense-Mutationen dagegen führen zu einer anderen Aminosäure im Protein.
Merktipp: Der genetische Code ist "redundant" - mehrere DNA-Codes können für dieselbe Aminosäure stehen, deshalb sind manche Mutationen stumm!




