Parasitismus - Wenn einer profitiert und der andere leidet
Parasitismus ist eine einseitige Beziehung, bei der der Parasit vom Wirt profitiert, während der Wirt Schäden erleidet. Anders als Räuber töten Parasiten ihren Wirt normalerweise nicht - sie sind ja auf ihn angewiesen.
Es gibt Ektoparasiten (leben auf der Haut wie Läuse) und Endoparasiten (leben im Körper wie Bandwürmer). Manche Parasiten bleiben ihr ganzes Leben beim Wirt (permanente), andere nur zeitweise (temporäre).
Besonders spannend wird's bei komplexen Lebenszyklen: Der Fuchsbandwurm nutzt zum Beispiel Nagetiere als Zwischenwirt und Füchse als Endwirt. Die Larven schwächen das Nagetier, sodass es leichter zur Beute wird - clevere Strategie des Parasiten!
Merktipp: Parasit = lebt vom Wirt, aber tötet ihn nicht (sonst wäre die "Nahrungsquelle" weg)










