Die Grundlagen der Sinneswahrnehmung
Du kennst die fünf klassischen Sinne - Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Aber dein Körper kann noch viel mehr wahrnehmen: Temperatur, Schmerz, Gleichgewicht und sogar die Position deiner Körperteile im Raum. Tiere haben sogar noch krassere Fähigkeiten und können Magnetfelder oder Infrarotstrahlung spüren.
Das universelle Grundprinzip der Transduktion funktioniert immer gleich: Umweltreize werden in elektrische Erregungsmuster umgewandelt. Dabei wird das Membranpotential so lange beeinflusst, bis ein Aktionspotential entsteht - wie ein Schalter, der umgelegt wird.
Es gibt drei verschiedene Typen von Sinneszellen: Primäre Sinneszellen (wie Riechzellen) haben ein eigenes Axon und leiten direkt zum Gehirn weiter. Sinnesnervenzellen (wie Schmerzrezeptoren) haben ihren Zellkern weit entfernt und senden Dendriten zum Reizort. Sekundäre Sinneszellen (wie im Innenohr) haben kein Axon und geben ihre Information über Synapsen weiter.
Merktipp: Stell dir Sinneszellen wie verschiedene Arten von Übersetzern vor - manche arbeiten direkt, andere brauchen einen Vermittler!




































