Clostridium botulinum
Das Bakterium Clostridium botulinum kommt natürlich in Erdboden, Sedimenten und manchmal in Konserven vor. Es bildet hitzeresistente Sporen, die nur durch intensives Erhitzen (mindestens 30 Minuten bei 80 Grad) abgetötet werden können.
Botulismus als gefährliche Lebensmittelvergiftung tritt besonders bei unsachgemäß hergestellten Fleisch- und Wurstkonserven auf. In Deutschland ist diese Erkrankung meldepflichtig, da sie unbehandelt tödlich verlaufen kann.
Die Symptome beginnen oft mit Mundtrockenheit und geweiteten Pupillen, gefolgt von Schluck-, Sprech- und Sehstörungen. Im weiteren Verlauf kommt es zu Erbrechen und fortschreitenden Lähmungen der Muskulatur, die letztlich auch die Atmung betreffen können.
💡 Gut zu wissen: Die Botox Todesfälle sind bei medizinischer Anwendung extrem selten - das Risiko besteht hauptsächlich bei unsachgemäßer Herstellung oder zu hoher Dosierung.