Evolution - Wie das Leben sich verändert
Evolution ist die Entstehung und Veränderung von Lebewesen über lange Zeiträume. Darwin erkannte schon vor 150 Jahren: Alle Lebewesen stammen von gemeinsamen Vorfahren ab und verändern sich durch natürliche Selektion.
Darwins Grundidee ist simpel aber genial: Jedes Individuum ist einzigartig und kann seine Eigenschaften vererben. Da Ressourcen begrenzt sind, entsteht ein "Kampf ums Dasein" (struggle for life). Die am besten angepassten Individuen überleben und pflanzen sich fort - das nennt man "survival of the fittest".
Die synthetische Evolutionstheorie erweitert Darwins Ideen um genetische Erkenntnisse. Sie erklärt, wie verschiedene Evolutionsfaktoren den Genpool einer Population verändern. Abiotische Faktoren sind physikalische Einflüsse wie Temperatur oder Licht, biotische Faktoren gehen von anderen Lebewesen aus wie Konkurrenz oder Parasiten.
Merkhilfe: Darwin + Genetik = Synthetische Evolutionstheorie
Drei Selektionsformen bestimmen, wie sich Arten entwickeln: Transformierende Selektion verschiebt Merkmale in eine Richtung, disruptive Selektion fördert zwei extreme Merkmale gleichzeitig, und stabilisierende Selektion hält bewährte Merkmale im mittleren Bereich.









































