Ionenbindung - Wenn Gegensätze sich anziehen
Ionenbindungen entstehen zwischen Metallen und Nichtmetallen und bilden Salze wie Kochsalz (NaCl). Dabei geben Metallatome Elektronen ab und werden zu positiv geladenen Kationen, während Nichtmetalle Elektronen aufnehmen und zu negativ geladenen Anionen werden.
Die starken elektrostatischen Kräfte zwischen den gegensätzlich geladenen Ionen führen zur Bildung von Ionengittern - regelmäßigen, dreidimensionalen Strukturen. Diese Gitterstruktur erklärt die typischen Eigenschaften von Salzen: hohe Schmelzpunkte, Sprödigkeit und elektrische Leitfähigkeit nur in geschmolzenem Zustand.
Bei der Hydratation lösen sich Salze in Wasser auf, weil Wassermoleküle die Ionen umhüllen und aus dem Kristallverband herauslösen. Dabei entstehen hydratisierte Ionen, die von Wassermolekülen umgeben sind - ein Prozess, der durch Ion-Dipol-Kräfte angetrieben wird.
💡 Merktipp: Feste Salze leiten keinen Strom, weil die Ionen fest im Gitter gebunden sind. Erst in Lösung oder geschmolzen werden sie zu beweglichen Ladungsträgern!











