Grundlagen der Löslichkeitsgleichgewichte
Stell dir vor, du gibst immer mehr Salz in ein Glas Wasser - irgendwann löst sich nichts mehr auf und es bildet sich ein Bodensatz. An diesem Punkt hast du eine gesättigte Lösung erreicht.
Das Coole daran: Auch wenn es so aussieht, als würde nichts mehr passieren, läuft ständig ein dynamisches Gleichgewicht ab. Ionen lösen sich vom Bodensatz und gleichzeitig lagern sich andere wieder zusammen - wie ein unsichtbarer Tanz im Wasser.
Die Löslichkeit eines Stoffes kannst du durch verschiedene Faktoren beeinflussen: höhere Temperatur löst meist mehr Stoff, aber auch der pH-Wert und das Lösungsmittel spielen eine Rolle. Das Löslichkeitsprodukt KL gibt dir an, wie gut sich ein Salz löst - je kleiner der Wert, desto schwerlöslicher ist es.
Merktipp: Schwerlösliche Salze haben einen KL-Wert unter 10⁻² und bilden schnell einen Bodensatz.



