Moleküle sind die Bausteine aller Stoffe um uns herum -...
Moleküle einfach erklärt: Polare und unpolare chemische Verbindungen

Was sind Moleküle?
Stell dir vor, Atome sind wie einsame Menschen, die unbedingt Freunde finden wollen, um glücklicher zu sein. Ein Molekül ist genau das - zwei oder mehr Atome, die sich zusammentun und durch kovalente Bindungen fest miteinander verbunden sind.
Der Grund für diese "Freundschaften" ist die Oktettregel. Atome wollen acht Elektronen in ihrer äußersten Schale haben, weil das super stabil ist - wie die Edelgase. Chlor zum Beispiel hat nur sieben Außenelektronen und ist deshalb "unglücklich". Wenn sich zwei Chloratome zusammentun (Cl₂), teilen sie sich ein Elektronenpaar und beide haben endlich ihre gewünschten acht Elektronen.
Du kannst Moleküle auf zwei Arten zeichnen: Die Elektronenformel zeigt alle einzelnen Elektronen (ziemlich aufwendig!), während die Valenzstrichformel viel einfacher ist - jeder Strich steht für eine Bindung mit zwei Elektronen.
Merke dir: Moleküle können neutral, positiv oder negativ geladen sein. Geladene Moleküle heißen Molekülionen.

Polare und unpolare Moleküle
Nicht alle Moleküle sind gleich! Manche sind wie Magnete mit einem Plus- und einem Minuspol - das sind polare Moleküle oder Dipole.
Bei polaren Molekülen zieht ein Atom die gemeinsamen Elektronen stärker an sich, weil es eine höhere Elektronegativität hat. Dadurch wird es leicht negativ, während das andere Atom leicht positiv wird. Wasser (H₂O) und Ammoniak (NH₃) sind perfekte Beispiele dafür. Interessant wird's beim Tetrafluormethan (CF₄) - hier sind die Bindungen zwar polar, aber das ganze Molekül ist unpolar, weil sich die Ladungen gegenseitig aufheben.
Unpolare Moleküle sind dagegen wie perfekt ausgeglichene Waagen. Die beteiligten Atome haben ähnliche Elektronegativitäten, deshalb gibt's keine Ladungsverschiebung. Hexan und Ethen sind typische Beispiele.
Praxis-Tipp: Polare Moleküle lösen sich gut in Wasser, unpolare Moleküle mögen eher Öl - darum trennen sich Wasser und Öl!
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Moleküle einfach erklärt: Polare und unpolare chemische Verbindungen
Moleküle sind die Bausteine aller Stoffe um uns herum - von dem Wasser, das du trinkst, bis zur Luft, die du atmest. Ein Molekül entsteht, wenn sich zwei oder mehr Atome miteinander verbinden, um stabiler zu werden.

Was sind Moleküle?
Stell dir vor, Atome sind wie einsame Menschen, die unbedingt Freunde finden wollen, um glücklicher zu sein. Ein Molekül ist genau das - zwei oder mehr Atome, die sich zusammentun und durch kovalente Bindungen fest miteinander verbunden sind.
Der Grund für diese "Freundschaften" ist die Oktettregel. Atome wollen acht Elektronen in ihrer äußersten Schale haben, weil das super stabil ist - wie die Edelgase. Chlor zum Beispiel hat nur sieben Außenelektronen und ist deshalb "unglücklich". Wenn sich zwei Chloratome zusammentun (Cl₂), teilen sie sich ein Elektronenpaar und beide haben endlich ihre gewünschten acht Elektronen.
Du kannst Moleküle auf zwei Arten zeichnen: Die Elektronenformel zeigt alle einzelnen Elektronen (ziemlich aufwendig!), während die Valenzstrichformel viel einfacher ist - jeder Strich steht für eine Bindung mit zwei Elektronen.
Merke dir: Moleküle können neutral, positiv oder negativ geladen sein. Geladene Moleküle heißen Molekülionen.

Polare und unpolare Moleküle
Nicht alle Moleküle sind gleich! Manche sind wie Magnete mit einem Plus- und einem Minuspol - das sind polare Moleküle oder Dipole.
Bei polaren Molekülen zieht ein Atom die gemeinsamen Elektronen stärker an sich, weil es eine höhere Elektronegativität hat. Dadurch wird es leicht negativ, während das andere Atom leicht positiv wird. Wasser (H₂O) und Ammoniak (NH₃) sind perfekte Beispiele dafür. Interessant wird's beim Tetrafluormethan (CF₄) - hier sind die Bindungen zwar polar, aber das ganze Molekül ist unpolar, weil sich die Ladungen gegenseitig aufheben.
Unpolare Moleküle sind dagegen wie perfekt ausgeglichene Waagen. Die beteiligten Atome haben ähnliche Elektronegativitäten, deshalb gibt's keine Ladungsverschiebung. Hexan und Ethen sind typische Beispiele.
Praxis-Tipp: Polare Moleküle lösen sich gut in Wasser, unpolare Moleküle mögen eher Öl - darum trennen sich Wasser und Öl!
Wir dachten schon, du fragst nie...
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