Dr. Jakob Fabian - Der passive Beobachter
Fabian ist 32 Jahre alt und arbeitet als Werbetexter für eine Zigarettenfirma, bis er seinen Job verliert. Als promovierter Germanist wäre er eigentlich überqualifiziert für solche Jobs, aber Geld und Karriere interessieren ihn nicht besonders.
Seine Lebenseinstellung fasst er selbst zusammen: "Ich kann vieles und will nichts". Fabian ist ein Moralist, der zwar möchte, dass die Menschen anständiger werden, aber das gesellschaftliche System nicht ändern will. Er bleibt lieber ein unbeteiligter Beobachter und wartet auf den "Sieg der Anständigkeit".
Die Beziehung zu Cornelia Battenberg bringt ihn zum Nachdenken über sein Leben. Plötzlich kann er sich eine Familie vorstellen. Doch nach der Trennung und dem Tod seines Freundes verändert sich alles für ihn.
Merktipp: Fabian verkörpert die passive Haltung vieler Intellektueller in der Weimarer Republik - sie kritisierten die Verhältnisse, engagierten sich aber nicht aktiv.



