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Charakterisierung Judy Boone aus „Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone“

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Charakterisierung Judy Boone aus „Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone“

 Charakterisierung Judy Boone aus dem Roman
,,Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone"
Judy Boone ist die Mutter von C

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📚 Eine Charakterisierung über Judy Boone aus dem Buch “Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone“.

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Charakterisierung Judy Boone aus dem Roman ,,Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone" Judy Boone ist die Mutter von Christopher Boone, welcher die Hauptrolle in dem Roman „Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone" von Mark Haddon spielt. Sie ist weiblich und 40 Jahre alt, Judy wird als zierlich beschrieben. (S. 32, Z. 4) Manchmal trägt sie eine pinke Jacke aus Schafswolle, auf der Berghaus auf einem Etikett steht. (S. 32, Z. 4-7) Früher arbeitete Judy Boone als Sekretärin bei Vermessungsingineuren in London (S. 248, Z. 26), nun arbeitet sie als Kassiererin in einer Gärtnerei. (S. 273, Z. 8 f.) Sie ist mit Ed Boone verheiratet, war einige Zeit mit Roger Shears liiert (S. 144, Z. 22) und hat einen Sohn namens Christopher John Francis Boone. Zu ihren Arbeitskollegen ist Judy freundlich, weshalb sie schnell Freunde finden kann. (S. 147 Z. 29) Judy ist es unangenehm, wenn Christopher in aller Öffentlichkeit wütend wird. (S. 143, Z. 21, 22) Sieist sehr heißblütig (S. 144, Z. 10-13), weshalb sie schnell wütend werden kann. In solchen Situationen scheut sie auch nicht davor ausfällig zu werden. (S. 69, Z. 1-4) Auf der Kehrseite liebt sie ihren Sohn sehr, schreibt viele Briefe an ihn und erinnert an vergangenen Zeiten. (S. 141, Z. 26 f.)...

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Judy Boone versucht unter anderem, eine bessere Mutter zu sein - Auch, damit die Mitmenschen nicht denken, dass sie eine schlechte Mutter ist. (S. 143, Z. 26, 27) Wenn Judy nicht wütend ist, passt sie sich den Wünschen und Vorlieben (zum Beispiel bezüglich des Essens oder der Farbe) ihres Sohnes an. (S. 248 Z. 27) Judy hat ein sehr starkes Schuldbewusstsein, dass sie manchmal die Beherrschung verliert. (S. 145 Z.13) Teilweise weist sie auch Persönlichkeitskomplexe auf, zum Beispiel, dass sie nicht so gut mit Christopher wie Ed umgehen kann. (S. 143, Z. 4 f.) Trotz der ganzen Umstände und der Funkstille zwischen den beiden (S. 147, Z. 29) sorgt die Mutter sich trotzdem um Christopher und um seine Gesundheit (S. 145, Z. 21-24). Judy denkt, dass es Christopher besser geht, wenn sie nicht da ist - Da er in der Gegenwart seiner Vaters viel ruhiger ist. (S. 146 Z. 5-7) Leider leidet sie unter psychischen Problemen, da sie sich einsam fühlt/fühlte (S. 144, Z.19) - Höchstwahrscheinlich nimmt sie Antidepressiva. (S. 273, Z. 8-11) Judy fühlt sich auch schlecht, da sie zu wenig Geld hat, um sich eine eigene Wohnung zu leisten. Gerne würde sie Christopher ein besseres Leben in einem größerem Haus ermöglichen. (S. 273, Z. 21) In Konfliktsituationen greift Judy schnell zu verbaler (S. 69, Z. 1-4), sowie körperlicher Gewalt. (S. 144, Z. 10-13) - Ich denke, dass Judy Boone zwei Persönlichkeiten hat. Auf der einen Seite ist sie die liebevolle, fürsorgliche Mutter, die sich gerne alte Fotos ansieht und in vergangenen Zeiten schwelgt. Auf der anderen Seite verliert sie schnell die Beherrschung, ist ausfällig und gewalttätig. Dass diese Persönlichkeiten sich nicht vereinen lassen, ist ihr auch bewusst. Doch in ihr drin herrscht ein Kampf – Sie würde gerne mit ihrem Sohn zusammenleben und ihm eine gute Mutter sein, doch sie weiß, dass sie dazu einfach nicht in der Lage ist. Und dieser Kampf lässt sie ausbrennen. Er frisst sie mental auf, nimmt ihr die Luft zum Atmen. Ich könnte mir gut vorstellen, wie Judy durch die Straßen läuft, eine glückliche Familie sieht und sich denkt, dass sie niemals so eine gute Mutter sein könnte. Es macht sie schlichtweg kaputt. Aber nicht nur dieser Kampf lässt Judy so originell erscheinen - Auch, dass sie dem Leser erst seit der zweiten Hälfte des Buches präsent ist, macht sie interessant. Man will unbedingt wissen, wer diese totgeglaubte Frau ist. Mark Haddon hat in der Entwicklung dieses Charakters Höchstleistungen erfüllt. Er hat einen Charakter erschaffen, welcher das neue Synonym für paradox ist - Und doch den Leser auf jeden Fall erreicht und ihn in seine Welt mitnimmt.

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,,Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone"
Judy Boone ist die Mutter von C

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H

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

📚 Eine Charakterisierung über Judy Boone aus dem Buch “Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone“.

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Judy Boone versucht unter anderem, eine bessere Mutter zu sein - Auch, damit die Mitmenschen nicht denken, dass sie eine schlechte Mutter ist. (S. 143, Z. 26, 27) Wenn Judy nicht wütend ist, passt sie sich den Wünschen und Vorlieben (zum Beispiel bezüglich des Essens oder der Farbe) ihres Sohnes an. (S. 248 Z. 27) Judy hat ein sehr starkes Schuldbewusstsein, dass sie manchmal die Beherrschung verliert. (S. 145 Z.13) Teilweise weist sie auch Persönlichkeitskomplexe auf, zum Beispiel, dass sie nicht so gut mit Christopher wie Ed umgehen kann. (S. 143, Z. 4 f.) Trotz der ganzen Umstände und der Funkstille zwischen den beiden (S. 147, Z. 29) sorgt die Mutter sich trotzdem um Christopher und um seine Gesundheit (S. 145, Z. 21-24). Judy denkt, dass es Christopher besser geht, wenn sie nicht da ist - Da er in der Gegenwart seiner Vaters viel ruhiger ist. (S. 146 Z. 5-7) Leider leidet sie unter psychischen Problemen, da sie sich einsam fühlt/fühlte (S. 144, Z.19) - Höchstwahrscheinlich nimmt sie Antidepressiva. (S. 273, Z. 8-11) Judy fühlt sich auch schlecht, da sie zu wenig Geld hat, um sich eine eigene Wohnung zu leisten. Gerne würde sie Christopher ein besseres Leben in einem größerem Haus ermöglichen. (S. 273, Z. 21) In Konfliktsituationen greift Judy schnell zu verbaler (S. 69, Z. 1-4), sowie körperlicher Gewalt. (S. 144, Z. 10-13) - Ich denke, dass Judy Boone zwei Persönlichkeiten hat. Auf der einen Seite ist sie die liebevolle, fürsorgliche Mutter, die sich gerne alte Fotos ansieht und in vergangenen Zeiten schwelgt. Auf der anderen Seite verliert sie schnell die Beherrschung, ist ausfällig und gewalttätig. Dass diese Persönlichkeiten sich nicht vereinen lassen, ist ihr auch bewusst. Doch in ihr drin herrscht ein Kampf – Sie würde gerne mit ihrem Sohn zusammenleben und ihm eine gute Mutter sein, doch sie weiß, dass sie dazu einfach nicht in der Lage ist. Und dieser Kampf lässt sie ausbrennen. Er frisst sie mental auf, nimmt ihr die Luft zum Atmen. Ich könnte mir gut vorstellen, wie Judy durch die Straßen läuft, eine glückliche Familie sieht und sich denkt, dass sie niemals so eine gute Mutter sein könnte. Es macht sie schlichtweg kaputt. Aber nicht nur dieser Kampf lässt Judy so originell erscheinen - Auch, dass sie dem Leser erst seit der zweiten Hälfte des Buches präsent ist, macht sie interessant. Man will unbedingt wissen, wer diese totgeglaubte Frau ist. Mark Haddon hat in der Entwicklung dieses Charakters Höchstleistungen erfüllt. Er hat einen Charakter erschaffen, welcher das neue Synonym für paradox ist - Und doch den Leser auf jeden Fall erreicht und ihn in seine Welt mitnimmt.