Gedichtsanalyse - Das Grundgerüst
Eine Gedichtsanalyse folgt immer einem klaren Schema, das du dir gut merken kannst. Du startest mit der Einleitung, wo du Autor, Titel, Erscheinungsjahr und die Epoche nennst - das gibt deinem Lehrer sofort einen Überblick.
Bei der formalen Analyse schaust du dir den Aufbau an. Ein Sonett hat zum Beispiel 14 Verse mit 2 Quartetten und 2 Terzetten. Der Alexandriner (sechshebiger Jambus) ist besonders typisch für den Barock.
Die sprachlichen Mittel sind dein Werkzeugkasten: Metaphern schaffen Bilder, Antithesen zeigen Gegensätze und Personifikationen machen Dinge lebendig. Das Metrum (Jambus, Trochäus, etc.) beeinflusst die Stimmung des Gedichts erheblich.
Tipp: Lerne die wichtigsten sprachlichen Mittel auswendig - sie kommen in jeder Klausur vor!