Handlung und Romanmerkmale
Jakob Fabian, ein promovierter Germanist, arbeitet als Werbetexter und wandert ziellos durch Berlin - bis auch dieser Job wegfällt. Er verliebt sich in die ehrgeizige Juristin Cornelia, die ihn aber für einen reichen Filmproduzenten verlässt.
Als sich sein bester Freund Labude das Leben nimmt, kehrt Fabian resigniert nach Dresden zurück. Ironischerweise ertrinkt er am Ende beim Versuch, einen Jungen zu retten - obwohl sich das Kind selbst retten kann.
Der Roman zeigt typische Merkmale der Neuen Sachlichkeit: eine distanzierte Beobachtungsperspektive, szenischen Charakter und indirekte Gesellschaftskritik. Kästner konzentriert sich auf einen kurzen Zeitraum und betont die soziale Zugehörigkeit seiner Charaktere.
Gut zu wissen: Der Roman spielt in der Zeit der Weimarer Republik und zeigt die gesellschaftliche Unsicherheit kurz vor Hitlers Machtergreifung.



