Stilmittel und ihre Wirkung
Die zweite Strophe beginnt mit einer kraftvollen Antithese: „Was jetzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden". Dieser Gegensatz zwischen Schönheit und Zerstörung verstärkt das Vanitas-Motiv erheblich.
Durch die Anapher „Was jetzt..." wird die Aussage zusätzlich verstärkt: „Was jetzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch und Bein". Das Wort „Bein" symbolisiert dabei die Soldaten, die mit ihren Beinen in den Krieg marschieren.
Eine Hyperbel macht deutlich, dass absolut nichts ewig währt: „Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein". Selbst die härtesten Materialien vergehen mit der Zeit. Personifikationen wie „das Glück lacht uns an" und „die Beschwerden donnern" zeigen den schnellen Wechsel zwischen Freude und Leid auf.
Tipp: Achte auf die vielen Gegensätze im Gedicht - sie sind typisch für die Barockzeit und verstärken die Botschaft der Vergänglichkeit.