Inhalt und Aufbau des Gedichts
Gryphius erzählt die Geschichte eines lyrischen Ichs auf stürmischer See. Das Schiff kämpft gegen wilde Wellen und starken Wind – ein perfektes Bild für ein Leben voller Probleme und Herausforderungen. Der Sprecher sehnt sich nach dem rettenden Hafen.
Die vier Strophen zeigen den Weg vom schweren Leben zum friedlichen Tod. In den ersten beiden Strophen herrscht Chaos: Stürme, Orientierungslosigkeit, kaputte Werkzeuge. Die letzten beiden Strophen bringen Ruhe: Ankunft im Hafen, Befreiung von Angst und Schmerz.
Die Form ist typisch barock: 14 Verse als Sonett, umarmender Reim, sechshebiger Jambus. Diese strenge Ordnung war damals Standard und spiegelt die Suche nach Struktur in chaotischen Zeiten wider.
Merkhilfe: Quartette = Leben (chaotisch), Terzette = Tod/Jenseits (friedlich)



