Romantik vs. Aufklärung - Der große Gegensatz
Stell dir vor, nach Jahren des rationalen Denkens wollen die Menschen endlich wieder träumen! Die Romantik entstand als direkte Kritik an der Aufklärung, die alles nur noch wissenschaftlich und logisch betrachten wollte.
Die Aufklärung setzte auf Verstand, Wissenschaft und logisches Denken - "Sapere aude!" (Wage es zu denken!). Die Romantiker fanden das viel zu verkopft und wandten sich stattdessen Träumen, Märchen, der Vergangenheit und dem Unendlichen zu.
Zentrale romantische Motive sind Sehnsucht, Fantasie, Reisen, Natur und die Identitätssuche. Die Romantiker glaubten: Das Wahre liegt nicht in der Vernunft, sondern in der Fantasie und in der "Kindheit des Menschen".
💡 Merke dir: Romantiker suchten die verlorengegangene Welt in Märchen, Sagen und Volksliedern - nicht in Wissenschaft oder Intellekt!
Poesie wurde zum zentralen Begriff. Sie sollte den "universalen Zusammenhang aller Dinge" zeigen und das Unsichtbare, Unbewusste und Unendliche ausdrücken.