Das Umsiedlerkind Bernhard Haber
Stell dir vor, du kommst mit 10 Jahren in eine völlig fremde Umgebung und niemand will dich haben. Genau so geht es Bernhard Haber, dem Protagonisten aus Polen. Er ist stumm, finster und hat einen rauen ostdeutschen Akzent - die perfekte Zielscheibe für Mobbing.
Bernhard muss die 3. Klasse wiederholen und lebt mit seinen Eltern auf dem Hof von Bauer Griesel. Sein Vater ist ein einarmiger Tischler, seine Mutter arbeitet als Erntehelferin. Die Familie ist arm und findet keine Akzeptanz in der Gesellschaft. Bernhard gilt als "schwer von Begriff", faul und hat kaum Freunde - nur seinen geliebten Hund.
Sein einziger wirklicher Freund wird ihm nach nur zwei Jahren genommen: Ein Unbekannter tötet seinen Hund. Das macht Bernhard noch wütender und gewaltbereiter. Er droht seinen Mitschülern und wird zum gefürchteten Außenseiter.
Wichtig: Bernhards frühe Erfahrungen prägen sein ganzes Leben - aus dem verletzten Kind wird später ein rücksichtsloser Mann.






