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Rollenbiografie: Gräfin Orsina

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Rollenbiografie: Gräfin Orsina

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Mein Name ist Gräfin Orsina und ich bin die ehemalig geliebte des Prin

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Rollenbeschreibung Gräfin Orsina

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Deutsch Rollenbiographie: Gräfin Orsina Seit gegrüßt lieber Zuhörer, Mein Name ist Gräfin Orsina und ich bin die ehemalig geliebte des Prinzen von Guastalla. Warum ehemalig fragen Sie sich? Nun ja, er hat mich für Emilia Galotti verlassen. Eine bürgerliche..Sein Verlust überwiegt meinen bei weitem. Wie man bereits heraushören konnte bin ich Teil der höfischen Gesellschaft. Obwohl ich meinen Status keineswegs entwürdigen möchte, bin ich nicht besonders Stolz auf die Bevormundungen und Voruteile unter denen mein Geschlecht in den adligen Kreisen zu verkehren hat. Aufgrund meines Standes und meinem nicht nennenswerten Alters wird eine baldige Heirat sehnlichst von mir erwartet. Daher können Sie sich meine Enttäuschung vorstellen als ich erfahren hatte, dass der Prinz von unserer damals noch bevorstehenden Vermählung nicht mehr so begeistert war wie ich ihn in Erinnerung hatte. Daher kann man unsere derzeitige Beziehung zueinander nicht wirklich präzisiert identifizieren. Für mich liegt die Schuld an all dem eindeutig bei ihm und nur ihm. Man könnte meinen ich sei zu selbstbewusst, stur oder gar eitel, doch alle diese Eigenschaften trage ich mit Stolz und Würde. Mir wird oft gesagt ich würde kalt und verbittert wirken, wenn einer meiner Pläne nicht recht aufgeht doch auch dafür gibt es eine sinnvolle Erklärung. Ich mag es zwar nur ungern und selten zeigen, aber ich die Art Person die...

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sich oftmals unverweigerlich von ihren Emotionen zu bestimmten Taten und Worten leiten lässt. Diese Eigenschaft mag in den Augen der Gemeinschaft als passend für eine Frau angesehen werden, doch ich sehe sie als meine größte Schwäche an. Ich kann von mir selbst behaupten, dass ich einen sehr scharfen und taktischen Verstand habe, was ich an mir sehr schätze. Große Emotionen, Träume, Gefühle sowie Wunschvorstellungen kommen mir dabei manchmal in die Quere, wodurch ich oft die Kontrolle über meine Ausdrucksweise verliere. Um mir diese Störfaktoren nicht ständig leisten zu müssen, lasse ich so wenig wie möglich an mich ran und konzentriere mich auf die nächsten Schachzüge um doch noch das zu erreichen was mich einst angetrieben hat. Um meine überaus herausragende Intelligenz jederzeit in meine Wortwahl einfließen zu lassen, bediene ich mich sehr gerne der Welt der Metaphorik und der alten Sprichwörter. Sie geben mir ein Gefühl der Überlegenheit gegenüber meiner Mitmenschen. Außerdem neige ich dazu meine Meinung meist durch den Gebrauch von Ironie und Sarkasmus zu unterstreichen. Mit dieser Eigenschaft komme ich nicht bei jedem gleich angesehen an, doch den Menschen die meine Beweggründe nicht verfolgen können, bin ich auch nicht gewilligt mit viel Sympathie entgegen zu kommen. Mein Leben als Gräfin ist nicht gerade das was sich am Besten für eine Frau mit meinem Streben für Eigenständigkeit und geschlechtliche Gleichberechtigung eignet. Natürlich genieße ich den Reichtum und die Bewunderung die man mir entgegenbringt, doch mit der Zeit verlieren auch die schönsten Kleider die Reize die sie einst ausmachten und vor allem jene die sie für mich interessant und bereichernd machten. Der Adel ist ein seltsames Volk. Sie scheinen als hätten sie alles was man sich nur wünschen könnte, doch was man nicht sieht, ist wie einsam und eintönig das Leben in den Kreisen des Adels werden kann. Das Leben was also viele anstreben und um das mich viele beneiden hat für mich an jeglichen Reizen verloren. Daher ist mir mein Verstand meine liebste Stärke. Die Intrigen die er leiten kann sind für mich um einiges reizvoller als wie das Accessoire eines Mannes ein Leben im Schatten zu führen. Manch einer würde meine Taten der Intrige als hasserfüllte Schreie nach Aufmerksamkeit ansehen, doch für mich sind die eine Möglichkeit Rache an denen zu nehmen, die es wagten mich zu unterschätzen. Sie dienen als Unterstützung und als Selbstsschutz vor unserer grausamen Gesellschaft. Sie mögen vielleicht von Hass angeleitet werden, doch in mir rufen sie ein Gefühl des Erfolges und eine Art von Zufriedenheit hervor, die ich mir nicht nehmen lasse.

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Deutsch Rollenbiographie: Gräfin Orsina Seit gegrüßt lieber Zuhörer, Mein Name ist Gräfin Orsina und ich bin die ehemalig geliebte des Prinzen von Guastalla. Warum ehemalig fragen Sie sich? Nun ja, er hat mich für Emilia Galotti verlassen. Eine bürgerliche..Sein Verlust überwiegt meinen bei weitem. Wie man bereits heraushören konnte bin ich Teil der höfischen Gesellschaft. Obwohl ich meinen Status keineswegs entwürdigen möchte, bin ich nicht besonders Stolz auf die Bevormundungen und Voruteile unter denen mein Geschlecht in den adligen Kreisen zu verkehren hat. Aufgrund meines Standes und meinem nicht nennenswerten Alters wird eine baldige Heirat sehnlichst von mir erwartet. Daher können Sie sich meine Enttäuschung vorstellen als ich erfahren hatte, dass der Prinz von unserer damals noch bevorstehenden Vermählung nicht mehr so begeistert war wie ich ihn in Erinnerung hatte. Daher kann man unsere derzeitige Beziehung zueinander nicht wirklich präzisiert identifizieren. Für mich liegt die Schuld an all dem eindeutig bei ihm und nur ihm. Man könnte meinen ich sei zu selbstbewusst, stur oder gar eitel, doch alle diese Eigenschaften trage ich mit Stolz und Würde. Mir wird oft gesagt ich würde kalt und verbittert wirken, wenn einer meiner Pläne nicht recht aufgeht doch auch dafür gibt es eine sinnvolle Erklärung. Ich mag es zwar nur ungern und selten zeigen, aber ich die Art Person die...

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sich oftmals unverweigerlich von ihren Emotionen zu bestimmten Taten und Worten leiten lässt. Diese Eigenschaft mag in den Augen der Gemeinschaft als passend für eine Frau angesehen werden, doch ich sehe sie als meine größte Schwäche an. Ich kann von mir selbst behaupten, dass ich einen sehr scharfen und taktischen Verstand habe, was ich an mir sehr schätze. Große Emotionen, Träume, Gefühle sowie Wunschvorstellungen kommen mir dabei manchmal in die Quere, wodurch ich oft die Kontrolle über meine Ausdrucksweise verliere. Um mir diese Störfaktoren nicht ständig leisten zu müssen, lasse ich so wenig wie möglich an mich ran und konzentriere mich auf die nächsten Schachzüge um doch noch das zu erreichen was mich einst angetrieben hat. Um meine überaus herausragende Intelligenz jederzeit in meine Wortwahl einfließen zu lassen, bediene ich mich sehr gerne der Welt der Metaphorik und der alten Sprichwörter. Sie geben mir ein Gefühl der Überlegenheit gegenüber meiner Mitmenschen. Außerdem neige ich dazu meine Meinung meist durch den Gebrauch von Ironie und Sarkasmus zu unterstreichen. Mit dieser Eigenschaft komme ich nicht bei jedem gleich angesehen an, doch den Menschen die meine Beweggründe nicht verfolgen können, bin ich auch nicht gewilligt mit viel Sympathie entgegen zu kommen. Mein Leben als Gräfin ist nicht gerade das was sich am Besten für eine Frau mit meinem Streben für Eigenständigkeit und geschlechtliche Gleichberechtigung eignet. Natürlich genieße ich den Reichtum und die Bewunderung die man mir entgegenbringt, doch mit der Zeit verlieren auch die schönsten Kleider die Reize die sie einst ausmachten und vor allem jene die sie für mich interessant und bereichernd machten. Der Adel ist ein seltsames Volk. Sie scheinen als hätten sie alles was man sich nur wünschen könnte, doch was man nicht sieht, ist wie einsam und eintönig das Leben in den Kreisen des Adels werden kann. Das Leben was also viele anstreben und um das mich viele beneiden hat für mich an jeglichen Reizen verloren. Daher ist mir mein Verstand meine liebste Stärke. Die Intrigen die er leiten kann sind für mich um einiges reizvoller als wie das Accessoire eines Mannes ein Leben im Schatten zu führen. Manch einer würde meine Taten der Intrige als hasserfüllte Schreie nach Aufmerksamkeit ansehen, doch für mich sind die eine Möglichkeit Rache an denen zu nehmen, die es wagten mich zu unterschätzen. Sie dienen als Unterstützung und als Selbstsschutz vor unserer grausamen Gesellschaft. Sie mögen vielleicht von Hass angeleitet werden, doch in mir rufen sie ein Gefühl des Erfolges und eine Art von Zufriedenheit hervor, die ich mir nicht nehmen lasse.