Wie lernen wir eigentlich sprechen? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler seit... Mehr anzeigen
Theorien des Spracherwerbs: Behaviorismus, Kognitivismus, Nativismus und Interaktionismus

Die drei klassischen Spracherwerbsmodelle
Der Behaviorismus von Skinner aus den 1950ern erklärt Spracherwerb ganz einfach: Babys lernen durch Nachahmung und Belohnung. Wenn du als Baby "Mama" sagst und alle freuen sich, machst du es wieder. Sagst du etwas Falsches, reagiert niemand - also lässt du es bleiben.
Chomsky widersprach dem mit seinem Nativismus: Er behauptete, wir kommen mit einem angeborenen Sprachorgan auf die Welt. Die Universalgrammatik ist bereits in unserem Gehirn gespeichert. Die Umwelt liefert nur den Auslöser, aber die grammatischen Grundregeln sind schon da.
Merkhilfe: Behaviorismus = Lernen durch Reaktion, Nativismus = angeboren wie Augenfarbe
Piaget entwickelte den Kognitivismus: Sprache ist Teil der geistigen Entwicklung insgesamt. Erst musst du verstehen, dass Dinge existieren, auch wenn du sie nicht siehst (Objektpermanenz), dann dass Wörter für Gegenstände stehen (Symbolverständnis), und schließlich dass andere Menschen anders denken als du (Theory of Mind).

Interaktionismus und Fazit
Brunner fand alle drei Theorien unvollständig und entwickelte den Interaktionismus. Seine Idee: Spracherwerb passiert durch soziale Interaktion zwischen Eltern und Kind. Die Eltern passen ihre Sprache automatisch an die Entwicklung ihres Kindes an - du kennst das als "Babysprache".
Das Kind wird schrittweise ermutigt, Gesten und Laute durch echte Wörter zu ersetzen. So übernimmt es nach und nach die aktive Rolle im Gespräch und wendet das Gelernte in realen Situationen an.
Reality Check: In Wahrheit nutzen wir wahrscheinlich alle vier Mechanismen gleichzeitig beim Spracherwerb
Spracherwerb bedeutet letztendlich, die Regeln der Muttersprache zu lernen - wie man Gedanken und Gefühle ausdrückt und dabei verstanden wird. Auch nonverbale Signale wie Mimik und Gestik gehören dazu.
Das Fazit der Wissenschaft ist ehrlich: Eine eindeutige Theorie gibt es nicht. Wahrscheinlich bleiben diese Fragen umstritten, bis wir vollständig verstehen, wie unser Gehirn funktioniert.
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Theorien des Spracherwerbs: Behaviorismus, Kognitivismus, Nativismus und Interaktionismus
Wie lernen wir eigentlich sprechen? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler seit Jahrzehnten. Es gibt vier Haupttheorien, die versuchen zu erklären, wie Babys und Kleinkinder ihre Muttersprache erwerben.

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Die drei klassischen Spracherwerbsmodelle
Der Behaviorismus von Skinner aus den 1950ern erklärt Spracherwerb ganz einfach: Babys lernen durch Nachahmung und Belohnung. Wenn du als Baby "Mama" sagst und alle freuen sich, machst du es wieder. Sagst du etwas Falsches, reagiert niemand - also lässt du es bleiben.
Chomsky widersprach dem mit seinem Nativismus: Er behauptete, wir kommen mit einem angeborenen Sprachorgan auf die Welt. Die Universalgrammatik ist bereits in unserem Gehirn gespeichert. Die Umwelt liefert nur den Auslöser, aber die grammatischen Grundregeln sind schon da.
Merkhilfe: Behaviorismus = Lernen durch Reaktion, Nativismus = angeboren wie Augenfarbe
Piaget entwickelte den Kognitivismus: Sprache ist Teil der geistigen Entwicklung insgesamt. Erst musst du verstehen, dass Dinge existieren, auch wenn du sie nicht siehst (Objektpermanenz), dann dass Wörter für Gegenstände stehen (Symbolverständnis), und schließlich dass andere Menschen anders denken als du (Theory of Mind).

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Interaktionismus und Fazit
Brunner fand alle drei Theorien unvollständig und entwickelte den Interaktionismus. Seine Idee: Spracherwerb passiert durch soziale Interaktion zwischen Eltern und Kind. Die Eltern passen ihre Sprache automatisch an die Entwicklung ihres Kindes an - du kennst das als "Babysprache".
Das Kind wird schrittweise ermutigt, Gesten und Laute durch echte Wörter zu ersetzen. So übernimmt es nach und nach die aktive Rolle im Gespräch und wendet das Gelernte in realen Situationen an.
Reality Check: In Wahrheit nutzen wir wahrscheinlich alle vier Mechanismen gleichzeitig beim Spracherwerb
Spracherwerb bedeutet letztendlich, die Regeln der Muttersprache zu lernen - wie man Gedanken und Gefühle ausdrückt und dabei verstanden wird. Auch nonverbale Signale wie Mimik und Gestik gehören dazu.
Das Fazit der Wissenschaft ist ehrlich: Eine eindeutige Theorie gibt es nicht. Wahrscheinlich bleiben diese Fragen umstritten, bis wir vollständig verstehen, wie unser Gehirn funktioniert.
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.
Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.
Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.