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Sprachvarelitäten Abiturzusammenfassung

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Sprachvarelitäten
ALLGEMEIN/ DEFINITION
-> Modifizierung oder Erweiterung der Standardsprache
• (Standardsprache= allgemein verbindlich, ein
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-Was ist ein Dialekt und ein Soziolekt? -Was gibt es für Dialekte in Deutschland? -Wie entstehen Dialekte? -Vor- und Nachteile von Dialekten -Was ist Kiezdeutsch? -Verwendung von Kiezdeutsch -Ist Kiezdeutsch ein Dialekt?

Sprachvarelitäten ALLGEMEIN/ DEFINITION -> Modifizierung oder Erweiterung der Standardsprache • (Standardsprache= allgemein verbindlich, einheitlich durch Regeln, hauptsächlich Nutzung im öffentlichen Raum) Gemein • können in allen Ebenen einer Sprache von der Standardsprache abweichen Sprache ist anpassungsfähig/Verwandelbar Nichtregional/ Die überregionale Standart sprache x nähert sich langsam der Umgangssprache x eher eine geschriebene als gesprochene. Sprache x lange Entwicklung X x festgelegt in grammatischen, stilistischen und orthografischen Normen * Schließen sich langsam dem Sprachgebrauch an GLIEDERUNG DER SPRACHE Gliederung der Sprache Die Mundart -Dialekte xalteste Form der Sprache x Aussprache und Wortschatz wechseln stark von Dialekt zu Dialekt (o. von Ort zu Ort) x begrenzte Reichweite x wird haupsächlich gesprochen * Die Aussprache enthält viele Assimilationen und Abschwächungen x Der Wortschatz ist teilweise differenzierter. und konkreter X x große geograpfische Unterschiede was Wortschatz und Aussprache angeht. xkleinere geograpfische Variationen Die regionale Umgangssprache HOCH-/ STANDARDSPRACHE -> aus Dialekten entwickelt -> geeignet für komplexe und abstrakte Sachverhalte -> überregionale Kommunikation x zwischen Hund- und Standartsprache. x unterschiedliche Entwicklung in Teilen Deutschlands x auch die Umgangssprache wird hauptsächlich gesprochen xaberregional verständlich x weist unterschiedliche landschaftliche Züge auf bezüglich der Herkunft des Sprechers L> Intonation x Menschen die reine Mundart ist stark zurückgegangen L>doch gewisse Renaissance des Hundarten ↳> regionale Färbung des Aussprache L> Gebrauch von sein oder haben L> word geograpfische Unterschiede in Wärtern und Ausdrücken->regionale Varianten der Gemeinsprache x Tendenz steigend vom überlandschaftlichen. Ausgleich im Wortgebrauch -> ein Dialekt ist eine lokale oder regionale Sprachvarelität (regional begrenzt) • kann sich auf allen Ebenen (Satzbau, Grammatik, Wortschatz,...) von Standardsprache unterscheiden • Vereinfachung der Kommunikation...

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untereinander in der Region DIALEKT • Kann die Kommunikation mit ,,Außenstehenden" erschweren • Fördert die Identitätsbindung an die Region • Verlieren immer mehr an Bedeutung und Anwendung (auch durch soziale Medien) • Menschen auf dem Land sprechen häufiger Dialekte als in der Stadt • Dialekte sprechen kann man nicht mit dem Bildungsniveau verbinden VERWENDUNG VON DIALEKTEN Pro • Tradition ● Heimatgefühl Betrifft ein Teil der Identität einer Person • Dialekt als verbindendes Element zwischen den Menschen -> Zugehörigkeit zu einer Gruppe • Persönliche Bezüge, Erinnerungen usw. • Mehr Verständnis für die eigene Sprache -> zweite Sprache (innere Mehrsprachigkeit) • Verständnis für andere Sprachen wird gefördert • Dialekte sterben aus und müssen deswegen gefördert werden Contra/ Probleme • nicht salonfähig • Vorurteile Schwierigkeiten von anderen verstanden zu werden • Dialekt wird von anderen schlecht geredet und nicht akzeptiert"/ abgewertet • Andauernde Ausdrucksbeschwernis ● Kommunikationsschwierigkeiten im Berufsleben/ Probleme bei der Jobsuche • Verlust der gemeinsamen Sprache (andere Grammatik usw.), durch wenig Gebrauch der Standardsprache ● Anpassungsschwierigkeiten • Gefahr des nicht Wechselns zwischen Standarddeutsch und Dialekt GRÜNDE FÜR DE RÜCKGANG DER DIALEKTE • Kein Verständnis, nicht mal zwischen geographisch nahen Orten • Industrielles Erbe geht zurück (z.B. Bergbau) -> Vokabular • In modernen Gegenden geht der Dialekt automatisch zurück, o man spricht ihn überwiegend nur noch an einheimischen Orten • Viele müssen sich zwischen nur Hochdeutsch oder nur Dialekt entscheiden o ZB. durch das Berufsleben -> Sprachgebrauch einer gesellschaftlich abgegrenzten Gruppe • nicht örtlich begrenzt! • Es gibt so viele Soziolekte, wie es soziale Gruppen gibt SOZIOLEKT • Verwendung von bestimmten Wörter, die nur in bestimmten Gruppen verstanden wird • Identifizierung & Gemeinschaftsgefühl mit sozialer Gruppe • Durch äußere Einflüsse geprägt wie z. B. den sozialen Medien • Bereichert den Wortschatz einer Sprache FUNKTION VON SOZIOLEKTEN • Gruppenzugehörigkeit wird hervor gehoben • Hilft bei der Identitätsfindung durch die Förderung der Gruppenidentität ETHNOLEKT -> Als Ethnolekt bezeichnet man eine Sprachvarietät, die innerhalb einer Sprache von einer ethnisch ,,fremden" Gruppe verwendet wird 2. Sekundärer Ethnolekt 1. Primärer Ethnolekt oz.B. Türkendeutsch, da es innerhalb der Sprache Deutsch von einer ,,fremden" Gruppe (hier Türken) verwendet wird o Dient zum Unterhaltungszweck durch z. B. Comedy-Sendungen o Es ist die Art und Weise wie der primäre Ethnolekt durch die Medien verbreitet/ aufgegriffen wird 3. Tertiäre Ethnolekt • Fließt in den Sprachgebrauch der Sprecher-/ innen ein, der in den Medien präsentierter sekundärer Ethnolekt Direkter Sprachkontakt Primärer Ethnolekt ● ● Ethnolekt (Kiezdeutsch) MERKMALE Erweiterung der Standardsprache Abgrenzung von Erwachsenen Abkürzungen & Bedeutungsverschiebungen Anglizismen (englische Sprache) ● Sozialer Wandel ⇒ Arbeitsmigration 60er Jahre ⇒ Öffnung der Gesellschaft 90er Jahre VORTEILE JUGENDSPRACHE ● Gruppenzusammengehörigkeit wird verstärkt • Stärkt Gruppenidentität • Hilft bei eigener Identitätsbildung NACHTEILE wird nicht von allen verstanden (leicht missverstanden) • Sorge, das das Standarddeutsch verlernt wird ETHNOLEKT: Sprechstil einer ethnischen Minderheit Medial vermittelt ⇒ der gesamten -> Sprechweisen bzw. Sprachliche Muster und Merkmale, o die unterschiedliche Gruppen von Jugendlichen zu verschiedenen Zeiten, in verschiedenen Altersstufen und unter verschiedenen Kommunikationsbedingungen verwenden oder verwendet haben Sekundärer Ethnolekt Keine 1:1-Abbildung Sprachgemeinschaft zugänglich → Beeinflussung der Wahrnehmung → Beurteilung des Ethnolekts → Sprachbewusstsein der Gesellschaft Funktion von Medien: → Thematisierung des Wandels ⇒ Verarbeitung in Alltagskommunikation Tertiärer Ethnolekt⇒ Reproduktion • Steigerung von Wörtern o Endsauer Sondersprachliche Grußformeln o was geht, Alter • Metaphorische Sprechweise o Hurensohn; Spasti Elliptische Sprechweise Alltagsrassismsus? (z.B. Erkan und Stefan) • Fußhupe= kleiner Hund Kopf-/ Schwanzwörter • Alk= Alkohol Usw. ... -> Sprachvariante, die vermehrt unter Jugendlichen in Wohngebieten mit einem höheren Bevölkerungsanteil an mehrsprachigen Sprechern gesprochen wird MERKMALE ● gilt oft als falsches, reduziertes Deutsch • Kiezdeustch wird in multiethnischen Wohngebieten gesprochen Daher wird Kiezdeutsch als Sprechweise sozial schwächerer wahrgenommen Und damit als schlechtes Deutsch abgewertet • Wird typischerweise von Jugendlichen gesprochen -> somit bekommt Kiezdeustch eine schlechte Kritik GRAMMATISCHE BESONDERHEITEN systematische Neuerungen in der Grammatik, Wortschatz und Aussprache -> z.B. aus Ich wird Isch • Neue Funktionswörter -> z.B. wie lassma und musstu • Zusammenziehungen -> Z.B. wie ischwör KIEZDEUTSCH Arg. gegen Kiezdeutsch • Die Mittelschichten zögern, Bewerber mit Kiezdeustch einzustellen • Eine legitime grammatische Innovation • Jugendliche gewöhnen sich schnell an die Sprache • Funktioniert bislang nur als mündliches Kontaktmedium • Jugendliche können zwischen dem Slang und dem Hochdeutsch wechseln • Eine Abkoppelung von den Normen der Standartsprache für bildungsferneren Schichten Problematisch ist die doppelseitige Halbsprachigkeit ARGUMENTE GEGEN UND FÜR KIEZDEUTSCH • Es muss deutlich gemacht werden, dass durch eine Einführung in Schulen, im Unterricht die Normen für Hochdeutsch gelten Verwechslung des grammatischen Geschlechts Verwechslung der Präpositionen • Veränderter Satzbau ● • Neue Fremdwörter • Verkürzte Sätze • Einfluss von anderen Sprachen Kritisierte Gegenposition • Kiezdeustch sollte Teil des Grammatikunterrichtes zu werden, damit Jugendliche eher bereit wären, sich mit dem Standartdeutsch zu beschäftigen . Damit Schüler korrektes Hochdeutsch lernen, sollte Kiezdeustch Teil des Unterrichts werden • Der Sprachwandel gewinnt an Fahrt Dadurch funktioniert eine Verständigung zwischen Menschen, die kaum Deutsch sprechen • Durch eine Einführung in Schulen, sollten die Schüler sich lieber mit Hochdeutsch beschäftigen Anerkennung einer neuen Form von Zweisprachigkeit In Schutz nehmen von Kiezdeutsch ● ● ● . ● Kiezdeutsch als wertvolle Jugendsprache ,,Urbaner Dialekt" ,,legitime grammatische Innovation" vom Rang des Standarddeutsches Kiezdeutsch soll Teil des Grammatikunterrichts werden Vielfalt und Vereinfachungen für den Ethnolekt Sprechenden Legitime grammatische Innovationen Ist ein Laboratorium, in dem stetig neue Varianten und Formen entwickelt werden Kiezdeutsch soll Teil des Grammatikunterrichts werden. Verständigung zwischen Menschen, die Deutsch nicht als Muttersprache haben Anerkennung als neue Form der Zweisprachigkeit ● ● ● ● ● ● ● ● Arg. gegen Kiezdeutsch Vorwurf: Grenzenlosigkeit der Entwicklung und des Einflusses von Kiezdeutsch Vereinfachung der Sprache, an die man sich nicht gewöhnen sollte Switchen zwischen Hochsprache und Dialekt funktioniert nicht schnell genug Abwertung, da man als Ethnolekt Sprecher auf Basis des Ethnolekts. abgewertet wird Chancenungleichheit Job (Bäcker Beispiel) Hochsprache wird durch Ethnolekt in der Entwicklung eingeschränkt, wodurch der Einfluss der Hochsprache geringer wird Kiezdeutsch-Unterricht würde bestimmte Kreise bevorzugen Es häufig behauptet, dass Ethnolekt Sprecher in ihrer Sprachkompetenz, sowie Sprachgebrauch und Vokabular eingeschränkt sind (Sprachverarmung) Es gibt wenig Gründe, die Jugendlichen in ihrem Ethnolekt zu bestärken Es können keine Feinheiten in der Hochsprache entwickelt werden, da sie das Hochdeutsch meist nur bruchhaft sprechen und sich mit ihr maximal verständigen können Meist nur eine mündliche Sprache, wodurch sich die Ethnolekt Sprecher nur innerhalb der Ethnischen Gruppe verständigen können und somit nur eine geringe Reichweite gegeben ist Doppelseitige Halbsprachigkeit (weder die Sprache der Eltern noch die Hochsprache wird von den Kindern beherrscht) ● ● ● Kiezdeutsch hat selbst rassistische Effekte (herablassende Sprache gegenüber Migranten) ● ● Kiezdeutsch switchen ● Weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt / bei Bewerbungen Nachweis eines Denkfehlers der Gegenseite: O ● Arg. gegen Kiezdeutsch Vereinfachungen, an die man sich nicht. gewöhnen sollte ,,Zurückgebliebenes" Deutsch ● Kiezdeutsch-Sprecher können in der Regel nicht zwischen Hochsprache und ● Einerseits wird Standardsprache als Konvention abgewertet, die nur ,,zum Vorteil bestimmter Kreise" / zur Privilegierung dient Andererseits arbeitet man dagegen, dass sich jeder den entsprechenden Konventionen anpasst → Dadurch vereitelt man eben die entsprechenden Vorteile Aufgabe von Schule: O ● Sprachverarmung ,,Abschleifung" grammatischer Formen Geringe Reichweite von Kiezdeutsch (funktioniert nur innerhalb einer Gruppe als Kommunikationsmedium) Chancengleichheit: Jeder Schüler muss in die Lage versetzt werden, an den höheren / anspruchsvolleren Konventionen teilzuhaben Aufwertung nutzt den Jugendlichen nicht Abstrakte Sachverhalte können nicht allgemeinverständlich ausgedrückt werden Gefahr für bilduferne Schichten, keinen Zugang zum Standarddeutsch zu finden Konsequenzen auf dem Arbeitsmarkt ,,Doppelte Halbsprachigkeit" KANAK SPRAK -> eine weitere Spielart des Jugendlichen Sprechens MERKMALE/ ALLGEMEINES • die Sprache wird immer wichtiger • Es ist die Sprache der Mädchen und Jungen in Deutschland und deren Eltern, • Die als Ausländer bezeichnet werden, da diese einen türkischen Pass etc. Haben, obwohl sie in Deutschland geboren wurden • hat einen besonderen Unterhaltungswert • Ist extremer als die rein deutsche Jugendsprache GRAMMATISCHE BESONDERHEITEN • Noch mehr Spezialbegriffe • Unvollständige Sätze • Mischen von Deutsch und Türkisch • Starkes Rollen des r