Merkmale der Reportage und Kurzgeschichte
Eine Reportage ist ein lebendiger Bericht aus erster Hand. Sie beginnt mit einem szenischen Einstieg, der dich direkt ins Geschehen bringt. Der Autor wechselt dabei zwischen sachlichen Informationen und persönlichen Eindrücken. Verschiedene Personen kommen zu Wort, und die Meinung des Autors ist erkennbar.
Sprachlich erkennst du eine Reportage an Tempuswechseln zwischen Präsens und Präteritum. Sie verwendet wörtliche Rede, Expertenaussagen und eine bildhafte Sprache mit treffenden Adjektiven und Stilmitteln. Im Layout findest du eine fettgedruckte Überschrift, einen Vorspann, zweispaltigen Druck und große Bilder mit Bildunterschriften.
Die Kurzgeschichte dagegen ist kurz und knapp mit einem unvermittelten Einstieg und oft einem überraschenden Wendepunkt. Sie handelt von normalen Menschen in Alltagssituationen und endet häufig offen. Die Sprache ist einfach und bildhaft, mit wenigen Details zu Personen, Ort und Zeit.
💡 Merke dir: Der große Unterschied zwischen Reportage und Kurzgeschichte liegt im Realitätsbezug - Reportagen berichten über reale Ereignisse, während Kurzgeschichten fiktiv sind, auch wenn sie realistisch wirken.





























