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Unter der Drachenwand (Arno Geiger)

15.4.2021

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1. Einleitung
1.1 Einleitungssatz
Der (Kriegs-) roman ,,Unter der Drachenwand" aus dem Jahr 2018 von Arno Geiger,
handelt nicht nur von eine
1. Einleitung
1.1 Einleitungssatz
Der (Kriegs-) roman ,,Unter der Drachenwand" aus dem Jahr 2018 von Arno Geiger,
handelt nicht nur von eine
1. Einleitung
1.1 Einleitungssatz
Der (Kriegs-) roman ,,Unter der Drachenwand" aus dem Jahr 2018 von Arno Geiger,
handelt nicht nur von eine
1. Einleitung
1.1 Einleitungssatz
Der (Kriegs-) roman ,,Unter der Drachenwand" aus dem Jahr 2018 von Arno Geiger,
handelt nicht nur von eine
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1.1 Einleitungssatz
Der (Kriegs-) roman ,,Unter der Drachenwand" aus dem Jahr 2018 von Arno Geiger,
handelt nicht nur von eine
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1.1 Einleitungssatz
Der (Kriegs-) roman ,,Unter der Drachenwand" aus dem Jahr 2018 von Arno Geiger,
handelt nicht nur von eine
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1.1 Einleitungssatz
Der (Kriegs-) roman ,,Unter der Drachenwand" aus dem Jahr 2018 von Arno Geiger,
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Der (Kriegs-) roman ,,Unter der Drachenwand" aus dem Jahr 2018 von Arno Geiger,
handelt nicht nur von eine
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1.1 Einleitungssatz
Der (Kriegs-) roman ,,Unter der Drachenwand" aus dem Jahr 2018 von Arno Geiger,
handelt nicht nur von eine
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Der (Kriegs-) roman ,,Unter der Drachenwand" aus dem Jahr 2018 von Arno Geiger,
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Der (Kriegs-) roman ,,Unter der Drachenwand" aus dem Jahr 2018 von Arno Geiger,
handelt nicht nur von eine
1. Einleitung
1.1 Einleitungssatz
Der (Kriegs-) roman ,,Unter der Drachenwand" aus dem Jahr 2018 von Arno Geiger,
handelt nicht nur von eine
1. Einleitung
1.1 Einleitungssatz
Der (Kriegs-) roman ,,Unter der Drachenwand" aus dem Jahr 2018 von Arno Geiger,
handelt nicht nur von eine

1. Einleitung 1.1 Einleitungssatz Der (Kriegs-) roman ,,Unter der Drachenwand" aus dem Jahr 2018 von Arno Geiger, handelt nicht nur von einem Soldaten, der eine Auszeit vom Krieg braucht, sondern auch von den Auswirkungen des Krieges auf auf den Alltag der Menschen. Zur Haupthandlung des Hauptcharakters Veit Kolbe, handeln drei weitere Nebenhandlungen in Form von Briefen, die dem Leser einen Einblick in das literarische Jahr 1944 aus den Perspektiven mehrerer Charaktere ermöglicht. 1.2 Besonderheiten des Romans Multiperspektivität Verschiedene Blickwinkel und Meinungen bezüglich eines Ereignisses Alle Geschichten sind sind in irgendwie miteinander verbunden Polyphonie (Vielklang) Jede Figur hat eine eigene Stimme ● Der Erzähler spricht über eine weitere Romanfigur, welche dann wiederum zum Sprecher wird. Daher liest der Leser nicht mehr den Ersterzähler, sondern eine vertiefte Szene aus einer weiteren Sicht. 2. Inhalt der Kapitel 2.1 Kapitel 1 [Im Himmel, ganz oben] Perspektive: Veit Kolbe ➤ Rückblick auf den Zeitpunkt von Veits Verwundung im Russlandfeldzug (Wunden an der Wange, unter der Schulter, am Kiefer und am Oberschenkel) Veit wird in ein saarländisches Lazarett transportiert Früher mal ein Pflegeheim (laut dem Bäckerjungen) > ➤ Veit wurde psychisch und physisch durch den Krieg verletzt ➤ Veits Verletzung ist nicht schwerwiegend O Häusliche Pflege > Veit kehrt nach Wien zu seinen Eltern zurück 2.2 Kapitel 2 [Seit meinem letzten Aufenthalt] Perspektive: Veit Kolbe > Veit war seit 15 Monaten nicht mehr in Wien ➤ Veit will nichts...

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von dem Gerede seines Vater (Nationalsozialist) hören > Veit empfindet sich als Fremder in seiner Heimat > Veit will Wien verlassen ➤ Onkel Johann (Kommandant in Mondsee) soll ihm ein Zimmer buchen > Veit reist nach Mondsee O Eltern sind dagegen 2.3 Kapitel 3 [Eine halbe Stunde von Salzburg] Perspektive: Veit Kolbe ➤ Veit hat ein kaltes Zimmer im Bauernhaus (Mondsee) ➤ Veit kauft sich ein Bett von seinem eigenen Geld ➤ Veit beschreibt seine Umgebung und die Personen vor Ort O Nachbarin: Darmstädterin hat kleine Tochter + Mann ist im Krieg als Soldat O Vermieterin: Quatiersfrau, schroff ➤ Besucht seinen Onkel ➤ Veit trifft auf die land verschickten Mädchen aus Wien ➤ Diese sollen in dem Lager Schwarzindien leben ➤ Veit hat eine Panikattacke 2.4 Kapitel 4 [Während der neue Ofen] Perspektive: Veit Kolbe > Veit geht es physisch immer besser ➤ Veit und sein Onkel bauen eine enge Beziehung auf ➤ Veit und Onkel Johann treffen die Lehrerin Margarete Bildstein O Erteilt Veit eine Abfuhr > Veit und Margot kommen sich näher 2 2.5 Kapitel 5 [Nach einem zweitägigen kurzen Antäuschen] Perspektive: Veit Kolbe ➤ Veit lernt die Quartiersfrau näher kenne O Unsympathisch ➤ Veit spaziert nach Schwarzindien und trifft auf Margarete ➤ Beschämt wegen der Abfuhr > Veit lernt Annemarie Schaller kennen ➤ Nanni möchte mit ihrem Cousin Kurt die Drachenwand besteigen ➤ Veit erlebt erneut eine Panikattacke am Abend > Veit hört die seltsame Musik des Brasilianer O Nachbar und Bruder der Quartiersfrau ➤ Brasilianer erzählt von seinem Leben O O Hat keine Ehrenrechte eines Deutschen wegen Bemerkungen gegen F Will zurück nach Brasilien 2.6 Kapitel 6 [In der Früh ertrug ich] Perspektive: Veit Kolbe ➤ Veit entwickelt in Mondsee eine Alltagsroutine O Nachts sitzt er mit dem Brasilianer zusammen und hilft mit der Beheizung des Gewächshauses O Margot kocht und wäscht für ihn O Der Dorftratsch der Quartiersfrau nervt Veit ➤ Veit trifft erneut auf die Lehrerin O Sprechen über Nanni; Beziehung zu Cousin Kurt ➤ Veit feiert seinen 24. Geburtstag ohne eine große Feier 2.7 Kapitel 7 [Am Freitag wurden in Darmstadt] Perspektive: Mutter der Darmstädterin ➤ Margot erhält einen Bündel Briefe von ihrer Mutter O Margot (Name wird bekannt) O 16 jährige Schwester Bettine; Schaffnerin in Berlin O Vater in Metz stationiert; cholerisch + jammert O Mutter berichtet über das Leben in der deutschen Stadt Darmstadt Tägliche Luftangriffe Viele Tote Blanke Nerven Mutter sorgt sich um ihre Töchter; vor allem um Bettine, da Männer sie ausnutzen könnten O ■ 3 2.8 Kapitel 8 [Susi hat mich bei der Straßenbahn] Perspektive: Kurt (Freund von Annemarie Schaller) Kurt (16 Jahre; eifersüchtig, aber auch einfühlsam) schreibt oft seiner Cousine Annemarie (13 Jahre) über sein Leben in Wien, seiner Liebe zu ihr und den Problemen, die Nannis Mutter hat, wenn es Nanni nicht gut geht (Nanni soll nur noch Kurt schreiben, dass es ihr nicht gut geht) Kurt und sein bester Freund Ferdi wollen Nanni über Ostern besuchen Kurts Ettem erlauben diesen Plan erst, jedoch finden diese dann durch die Lehrerin Bildstein, die Kurto Briefe liest heraus, dass Kurt und Nanni zusammen sind Kurts Eltern verbieten die Beziehung und Kurts Plan und schlagen Kurt regelmäßig 2.9 Kapitel 9 [Wie's mir geht?] Perspektive: Oskar Meyer (Jude; lebt in Wien in derselben Straße [Possingergasse] wei Veit Kolbe) Im ersten Teil schreibt Oskar an seine Cousine Jeanette, die bereits nach Südafrika fliehen konnte Oskar und seine Familie (Frau Wally, Sohn Georgili, Sohn Bemili) müssen den Nazis in Wien gehorchen O Offizielle Verbote ● Wally versinkt In Depressionen Die Flucht beschreibt Oskar in Form eines Tagebucheintrags und nicht in Form Briefen an Jeannette (Übergang bleibt unmarkiert) Erst will die Familie nach Accra fliehen. Letztendlich entscheiden sie doch für Ungarn Familie trennt sich (Bernili geht nach England ins Exil) O Persönliche und wirtschaftliche Demütigungen Familie muss die Wohnung in der Possingergasse räumen und die Nazis stecken die Familie zusammen mit vier anderen Personen in eine kleine Wohnung, die aus einem kleinen Raum besteht Es wird immer aussichtsloser nach Amerika oder Südafrika zu fliehen (Wally will eigentlich nicht fliehen, mit der Begründung eine freie Bürgerin zu sein) 2.10 Kapitel 10 [Den ganzen Tag Schneegestöber] Perspektive: Veit Kolbe ● ● Veit het Immer mehr Konflikte mit der Quartiersfrau Veits Beziehung zur Darmstädterin wird intimer Veit baut eine Freundschaft zu Robert Raimund Petters (Brasilianer) auf, da Veit an ihm besonders mag, dass er sich gegen das auflehnt Brasilianer sagt, dass Trude (Quartiersfrau) erst durch ihren Mann Dohm (Lackierermeister) so schroff geworden ist Erneute Panikattacke (Nanni beruhigt Veit) Nanni zeigt Veit einen Brief ihrer Mutter, in der Nanni stark aufgrund ihrer Beziehung zu Kurt beschimpft wird Veit soll Nannis Mutter in einem Brief erklären, wie schön Liebe ist (Veit lehnt dies jedoch ab) ५ 2.11 Kapitel 11 [Der März war ungewöhnlich] Perspektive: Veit Kolbe Der Gemeindearzt verschreibt Veit das Medikament Pervitin (gegen Panikattacken, etc.) Nanni Schaller verschwindet (alle vermuten, dass diese bei Kurt ist; dies stimmt allerdings nicht) Onkel Johannes Übernimmt die Ermittlungen Veit und Onkel leben sich immer weiter auseinander (Onkel zeigt kaum Empathie bei der Vernehmung von Nanni's Mutter) Velt bemerkt Margote hessischen Akzent vor allem bei dem Wort ,,Krieg" (Hört sich nach dem Wort ,,kriechen" an -> in Erdlöchern kriechen) ● 2.12 Kapitel 12 [Elternbesuchstag] Perspektive: Veit Kolbe Manche Kinder sind durch die Zeit ohne Eltern selbstbewusster geworden ● Der Tag ist seltsam aufgrund der Verschwundenen Nanni Schaller ● Es gibt nichts neues zu Nanni Der Onkel ermittelt kaum (Liest nur die Briefe von Kurt, die in Mondsee eintreffen) Veit darf die Briefe von Kurt auch lesen, da er die Funktion des Schreibers (für den Onkel) eingenommen hat Grete Bildstein erzählt Veit von den Nachstellungen der Behörden aufgrund der Vermissten Nanni ● ● Velt triff die polnische Zwangsarbeitern Joanna (wird von den Nazis ausgenutzt), die ihm die Stiefel putzt In einem plötzlichen Gefühlsausdruck gibt Joanna einen Einblick in ihre traurige Existenz ● Brasilianer macht im Gasthaus negative Bemerkungen über Joseph Goebbels, die ihm später noch zum Verhängnis werden 2.13 Kapitel 13 [Der Brasilianer wurde nicht über Nacht] Perspektive: Veit Kolbe Verhaftung des Brasilianers ● Klischee der Beamten erfüllt sich (Schlugen um sich, etc.) ● Veit verfolgt die aggressive Verhaftung, tut aber nichts gegen die aggressiven Beamten Brasilianer bittet Veit sich um die Gärtnerei zu Kümmern (Veit ist noch nicht sicher, da er bald wieder an die Front muss) Gewächshaus wird von Jugendlichen eingeworfen Verschlechterte Beziehung zwischen Onkel und Veit O Onkel zeigt wenig Ermittlungseifer O Onkel will eigentlich nur die Zigaretten des Brasilianers Im Ort sagen viele, dass Veit an der Front besser aufgehoben sei und in Mondsee nur ein Leben genießt 5 2.14 Kapitel 14 [In den Dschungeln Schwarzindiens] Perspektive: Veit Kolbe Nach der Verhaftung des Brasilianers verändert sich Veits Leben enorm (Verantwortung für die Gärtnerei zusammen mit Margot übernommen) Die körperliche Arbeit in der Gärtnerei erschöpft Veit, macht ihn aber auch glücklich Engeres Verhältnis zur Darmstädterin (gestehen sich ihre Zuneigung und küssen sich zum ersten Mal) Margot gibt zu dem falschen Mann geheiratet zu haben (überstürzte Hochzeit, um aus dem Elternhaus entkommen zu können; Margot wurde von ihrem Vater oft geschlagen) Margot will viel über Veits Kriegserlebnisse wissen, aber Veit will darüber nicht viel erzählen 2.15 Kapitel 15 [Da ich keine Beziehungserfahrung] Perspektive: Veit Kolbe Beziehung zwischen Veit und Margot festigt sich (auch sexuell) ● Das Glück der beiden ist bedroht ● Margot ist bereits verheiratet Veit muss bald zurück an die Front Veit hat Angstzustände (Kriegserlebnisse kommen hoch) aufgrund der bevorstehenden Nachmusterung Veit und Margot treffen auf Dohm (Mann der Quartiersfrau, SS-Mann) beim Reichssportkampf der landverschickten Mädchen Dohm erschießt den Hund des Brasilianers ● 2.16 Kapitel 16 [In der Früh packte ich] Perspektive: Veit Kolbe Veit musste nach Wien zur Nachuntersuchung (realisiert, wie glücklich er während der Zeit in Mondsee war) ● Vor der Nachmusterung trifft er auf seine Eltem (erneuter Konflikt mit dem Vater, der sich nun nicht mehr ganz siegessicher fühlt) Veit erinnert sich an Hilde (Er denkt an Ihren Todestag zurück und hat immer noch ein schlechtes Gewissen, da Hilde ihn zärtlich berührte, er jedoch diese Geste nicht erwidert hat) Militärarzt stellt Veit als Feldtauglich dar und Veit fordert deshalb einen Termin bei einem Facharzt Facharzt stellt Veit zurück 6 2.17 Kapitel 17 [Ich bin immer noch ganz verwirrt] Perspektive: Kurt Kurt schickt weiterhin Briefe postlagernd nach Mondsee, um einen imaginären Dialog zu Nanni herzustellen Kurt macht sich Vorwürfe, da er nicht nach Schwarzindien gekommen ist (Hindernis: Als Mitglied der Hitlerjugend musste er zum Hilfsdienst und wurde nach dem Lehrgang als Horcher eingesetzt) Heftige Luftangriffe in Wien (Kurt Überlebt nur aus Glück) Kurt wird immer männlicher Kurt hat wegen der Beziehung zu Nanni immer noch ein schlechtes Verhältnis zu seinen Eltem Kurt versteht sich mit Nannis Mutter wieder besser ● ● 2.18 Kapitel 18 [Der Abschied von Wien] Perspektive: Oskar Meyer Rückblende auf das Jahr 1942 O Oskars Familie ist glücklich in Budapest angekommen (Bedrohung der letzten Jahre können sie hinter sich lassen) O Kleine und ärmliche Wohnung des Bruders Istvan O Identitätswechsel O Aus Freude kauft Oskar Wally ein buntes Halstuch Schlagartige Änderung der Lage im Jahr 1944 O Deutsche marschieren in Ungarn ein O Erniedrigung und Einschränkung der Juden O Oskar und sein Bruder verlieren ihre Arbeit O Ein polnischer Jude rät Oskar die Flucht und spricht von Konzentrationslagern und riesigen Fabriken • ● O 16. Juli 1944: Georg und Wally kehren nicht zurück (sind in eine Razzia der Deutschen geraten) 2.19 Kapitel 19 [Wie ich in der Lebenszeichenkarte] Perspektive: Lore Neff • Apokalyptische Zustände In Darmstadt Lore ist völlig verzweifelt und schreibt sich sogar bei der Syntax ein Unterbrochene Postverbindungen aufgrund von Kriegsschäden Margots Vater hat Heimaturlaub erhalten und ist entsetzt aufgrund der Zustände (ändert sein Temperament trotzdem nicht) Lore macht sich große Sorgen um ihre Kinder ● Lore hat kein Verständnis für die ganzen Wünsche ihrer Kinder rt 7 2.20 Kapitel 20 [In der zweiten Juliwoche] Perspektive: Veit Kolbe ● ● Veit und Margot führen weiterhin eine glückliche Beziehung Laut dem Onkel sagen immer mehr Menschen, dass Veit das Leben in Mondsee mit Margot zu schön mache (Velt bekommt Angst, dass jede weitere Unvorsichtigkeit zur Einberufung führt) Margot und Veit arbeiten in der Gärtnerei (Brasilianer teilt über Briefe mit, was zu tun ist) Erneute Panikattacke (benutzt das zur Routine gewordene Pervitin) Margot hat Sorge um ihre Familie (im Radio wird von einem großen Angriff auf Darmstadt gesprochen) ● Margarete erzählt Veit von dem Stress mit den Behörden aus Linz aufgrund Nannis verschwinden 2.21 Kapitel 21 [Aus dem Misthaufen stieg Rauch auf] Perspektive: Veit Kolbe Brasilianer kehrt nach vier Monaten Gefängnis zurück ● Politisch hat die Haft den Brasilianer nicht veränderte sodass dieser seinen Hass gegen das NS-Regime nur noch mehr verstärkt hat (Veit findet dies sympathisch; Margot betrachtet es kritisch) Brasilianer träumt erneut von Brasilien und den dortigen Freiheiten (bringt deshalb den Schriftzug ,,Klein Brasilien" vor seiner Gärtnerei an) Veit hat den Termin im Lazarett in Vöcklabruck bereits sechs Wochen überzogen 2.22 Kapitel 22 [Den Onkel traf ich im Freien] Perspektive: Veit Kolbe ● Für Veit wird der wahre Charakter seines Onkels immer offensichtlicher O Schüchtert mit seiner Amtsautorität die Menschen ein, will aber Zigaretten auf dem Schwarzmarkt erwerben ■ Onkel deutet eine Erpressung des Brasilianers für Zigaretten an Onkel erinnert Veit immer mehr an meinen Vater Problematische Beziehung zwischen Veit und Quartiersfrau (Sie will, dass Veit endlich wieder an die Front geht) Veit beschließt zur Kaserne zur Nachuntersuchung zu gehen Im Krankenrevier ist das Schreibzimmer leer (Veit nutzt die Chance und fälscht Befunde und Unterschriften) Mit der Schreibmaschine im Polizeiposten fälscht er eine Zurückstellung auf August bis Oktober Nannis Leiche wird in der Drachenwand gefunden 8 2.23 Kapitel 23 [Die Leiche des Mädchen Annemarie Schaller] Perspektive: Veit Kolbe ● ● Onkel schreibt ein Protokoll über Nannis leichenfund in der Drachenwand O Nannis Körper ist stark verwest, teilweise Skelettiert O Nanni ist aus einer großen Höhe abgestürzt ● Man konnte nicht nachweisen, ob sie noch Jungfrau war Beide Augen ausgehackt Unterarme fehlen Veit hat ein schlechtes Gewissen, weil er ihr den Wunsch nach dem Brief an die Mutter nicht erfüllt hat Rückblickend denkt Veit, dass Nannis Verhalten unvernünftig, aber dennoch selbstbestimmt war Nanni wird in Mondsee beigesetzt 2.24 Kapitel 24 [Es ist immer noch hell genug zum Schreiben] Perspektive: Veit Kolbe Veit hat ein schlechtes Gewissen gegenüber Margots Mann (Mann ist an der Front und schreibt in seinen Briefen über ewige Treue) Margot entschuldigt sich, dass sie ihrem Mann nichts von Veit erzählte Dohm hat Heimaturlaub (Angeblich hat er Dienstgeschäfte zu erledigen, aber eigentlich vergrößert er nur den Vorrat für schlechtere Zeiten nach dem Krieg) Konflikt zwischen Dohm und Brasilianer (Brasilianer beschimpft ihn und Dohm bedroht Ihn daraufhin mit einer Pistole) Der Brasilianer will fliehen 25 [Ich schaue mich in den Zimmern um] 2.25 Perspektive: Veit Kolbe Verschlechterung der Beziehung zwischen Veit und Onkel (Onkel wird immer mehr wie Veits Vater) Veit nimmt Pervitin, um das Gespräch mit Dohm aufzuhalten O Trude sein nur so wegen eines klemmenden Nackennervs O Dohm sei aggressiv wegen seiner vielen Arbeit Veit bringt im Auftrag des Onkels ein Paket mit Nannis Sachen nach Schwarzindien (Lager wird laut Bildstein bald geräumt) Lagerlehrerin isst getrocknete Tomaten, etc. und ist nervös (versteckt den Brasilianer) Margot gibt Veit die Pistole ihres Mannes 9 2.26 Kapitel 26 [Bald ein ganzes Jahr] Perspektive: Veit Kolbe Velt erhält eine Beorderung und muss innerhalb einer Woche in Wien sein (Veit ist unzufrieden mit seinem Leben und merkt, dass er etwas ändern muss) ● ● ● ● Velt sucht den Onkel auf, um sich eine Fahrerlaubnis zu holen Der Onkel kontrolliert die landvenchlckten Mädchen, die das Leger Schwarzindien verlassen Onkel deutet an, dass er später noch jemanden verhaften müsste Zuhause wird Veit klar, dass der Brasilianer gemeint ist Veit folgt seiner Traumlogik, nimmt die Pistole, schluckt Pervitin und bricht nach Schwarzindien auf 2.27 Kapitel 27 [Es ist vom Eichbaumeck] Perspektive: Lore Neff 1944 (Weihnachtszeit) ● In Schwarzindien kommt der Amtshelfer mit Verletzungen aus dem Gasthaus und wird von dem Onkel zum Gemeindearzt geschickt Veit tötet seinen Onkel durch die Pistole und rettet den Brasilianer Am nächsten Morgen ahnt Margot bereits etwas Lore berichtet von den Entwicklungen in Darmstadt O Stadt ist von Tod, Zerstörung und Mangeln geplagt • Tragödien innerhalb und außerhalb der Familie Lore Das Alleinsein ist für Lore schwer ● 2.28 Kapitel 28 [Die Sache ging rasch] Perspektive: Kurt Kurt schreibt an seinen besten Freund Ferdi, der zu seinem engsten Vertrauten wird Kurt weiß bisher nichts von Nannis Tod (erfährt es aber später) Kurts leben verändert sich (wird zum Militär nach Hainburg eingezogen und erfährt in der Kaserne massiven Drill) Lore ist etwas geschockt von Margots Geständnis, dass sie ihren Mann nicht mehr liebt und rät ihr sich auf niemanden einzulassen Lore hat großen Respekt vor Margots Ehrlichkeit ● Kurts Hauptaufgabe ist der Bau eines Konzentrationslagers Kurt trifft auf Veit, der ihm seine Briefe wiedergibt ● Kurts Einheit wird immer weiter Richtung Front verlegt 10 2.29 Kapitel 29 [Deutsche Einheiten auf dem Rückzug] Perspektive: Oskar Meyer ● Oskar nimmt den Namen ,,Andor Bakos" an ● Die Lage in Budapest wird immer entsetzlicher (Juden werden auf öffentlicher Straße geschlagen und getötet) Oskar macht sich in Bezug auf Wally und Georg Vorwürfe (Wallys Halstuch als einziges Erinnerungsstück) Oskars Zimmergenosse sagt, dass die beiden im Gas oder Ofen wären Oskar meldet sich freiwillig zum Abtransport nach Hainburg (erst in Viehwagen und dann zu Fuß) In Oskars Traum erscheint Wally und diese gibt ihm das Gefühl sich nicht mehr schuldig fühlen zu müssen 2.30 Kapitel 30 [So tauche ich wieder in den Winter ein] Perspektive: Veit Kolbe ● ● Neue Zeitrechnung für Veit (er fühlt sich in Mondsee nicht mehr wohl aufgrund des Todes seines Onkels) Behörden tippen immer noch, dass der Brasilianer den Onkel umgebracht hat Veit stellt fest, dass sich sein Leben verändert hat Grundausbildung und eine gute Bindung zu seinen Eltem scheinen 100 Jahre her zu sein Veit geht zurück nach Wien Margot gibt Veit Geld (durch den Verkauf von Tomaten verdient), um notfalls den Arzt zu bestechen O ● Veit will Kurt seine Briefe zurückgeben und holt diese bei dem Gendarmerie-Posten ab 2.31 Kapitel 31 [Der Westbahnhof war dick verqualmt] Perspektive: Veit Kolbe ● Veit trifft in Wien ein Es kommt zu einem erneuten Konflikt zwischen Veit und seinem Vater (Streit eskaliert und Velt wird aus der Familie geworfen; endgöltiger Bruch) Veits Vater habe Veits Kindheit verdorben, weil dieser Veit nie gelobt habe ● Veit besucht Hildes Grab auf dem teilweise durch Bomben zerstörten Meidlinger Friedhof Hildes Sterbetag ist bis heute verstörend für ihn Der Truppenarzt sagt, dass Velt feldtauglich ist (Bestechung hilft nicht) Veit bekommt zwei Tage Aufschub aufgrund von Lilo (Danach muss er in Insterburg sein) (1 2.32 Kapitel 32 [Seit es mit Margot] Perspektive: Veit Kolbe ● ● Veit verlässt das Elternhaus Veit macht sich auf den Weg zur Kaserne in Hainburg, um Kurt seine Briefe zu bringen (Kurt ist beschämt; erst als sie über Nanni reden, kommen sie ins Gespräch) Veit begegnet Zwangsarbeiter auf dem Rückweg (einer wurde 2.33 Kapitel 33 [Ich saß auf dem Fensterbrett] Perspektive: Veit Kolbe ● totgeschlagen) Einer der Zwangsarbeiter trägt ein auffälliges Halstuch (Veit trifft auf Oskar) Konflikt mit Trude eskaliert Margot zieht in ein Zimmer des Fleischhauses (Umzug passiert noch am selben Tag) ● Margot garantiert Veit, dass die beiden zu 100% nach dem Krieg ● zusammenbleiben Margot macht sich Sorgen um Veit (Lebensgefahr, Tablettensucht) Veit trauert zum ersten Mal um den Onkel ● Veit hat geht davon aus, dass er Überleben wird 2.34 Kapitel 34 [Wir warten auf das Milchauto] Perspektive: Veit Kolbe Velt verabschiedet sich von Margot und steigt in das Milchauto und wird hinaus in den Krieg gebracht Veit fährt ein letztes Mal durch Schwarzindien ● Veit denkt nochmal an Nanni und wünscht ihr nur das Beste für ihre Zeit bei den Geistern Von Mondsee wird immer was in Veits Herzen bleiben 12 2.35 Kapitel 35 [Nachbemerkungen] ● ● Klären über das weitere Schicksal der Protagonisten auf Veit und Margot überleben den Krieg Veit stirbt 2004 Margot ist zum Zeitpunkt der Nachbemerkungen 95 Jahre alt Margots Vater fällt 1945 In Schlesien Margots Mutter stirbt 1961 ● Der Brasillaner Überlebt den Krieg und wandert 1948 tatsächlich nach Brasilien aus Trude und Dohm überleben den Krieg und gehen nach dem Krieg nach Freising Trude stirbt 1953 in einer Heilanstalt an einer Syphilis Dohm stirbt erst 1981 ● O Heiraten nach MargotsScheidung und bekommen zwei weitere Kinder Die landvergchickten Mädchen kehren 1846 nach Wien zurück Margarete Bildstein überlebt den Krieg und stirbt 2008 im Alter von 89 Jahren Kurt Ritler Ist kurz vor Kriegsende in einem Feldlazarett gestorben Oskar Meyer wird sich 1945 auf einem Transport nach Mauthausen ermordet Wally und Georg wurden 1944 in Auschwitz getötet Über Bernilis Schicksal weiß man bis heute nichts 13