Die globale Entwicklung verstehen
Bis 1800 wuchs die Weltbevölkerung super langsam. Zwar wurden viele Kinder geboren, aber Nahrungsmangel und schlechte Gesundheitsversorgung sorgten dafür, dass die Menschen früh starben. Geburten- und Sterberate hielten sich die Waage.
Das änderte sich, als wir lernten, Krankheiten zu bekämpfen und mehr Nahrung zu produzieren. Menschen wurden älter, weniger Kinder starben - das Bevölkerungswachstum explodierte. Erst in reichen Ländern wie Europa, später in ärmeren Regionen.
Die Tragfähigkeit der Erde hängt nicht nur von der Anzahl Menschen ab, sondern auch vom Verbrauch. Wissenschaftler schätzen: Die Erde kann 12-14 Milliarden Menschen ernähren - aber nur, wenn die Umweltbelastung sinkt.
Merke dir: Geburtenrate minus Sterberate = Wachstumsrate. In wohlhabenden Ländern sinkt durch den Wohlstand automatisch die Geburtenrate.