Das Meer als Rohstoffquelle
Die Ozeane sind wahre Schatzkammern der Erde - sie liefern nicht nur Erdöl und Erdgas, sondern auch Sand, Salz, Mineralien und sogar die wertvollen Manganknollen der Zukunft.
Erdöl und Erdgas sind die wichtigsten marinen Rohstoffe. Die größten Lagerstätten findest du am Persischen Golf, in Nigeria, vor Norwegen und in Alaska (wo die USA ihre größten Reserven für später aufheben). Diese Rohstoffe entstehen nach der Plankton-Theorie in sauerstoffarmen Tiefseebecken.
Der Entstehungsprozess ist faszinierend: Plankton sinkt auf den Meeresboden, wird von Sedimenten überlagert und verwandelt sich durch hohen Druck und Temperaturen zunächst in Faulschlamm, dann in Bitumen und schließlich in flüssige oder gasförmige Kohlenwasserstoffe.
Die Migration führt zur Bildung geologischer Fallen: Antiklinal-Lagerstätten (gewölbeartige Strukturen), Verwerfungs-Lagerstätten (durch Brüche im Gestein) und Salzstock-Fallen sind die drei wichtigsten Typen.
Wichtig: Die Plankton-Theorie erklärt, warum Erdöl vor allem in ehemaligen Flachmeeren wie der Nordsee vorkommt!