Individuelle Nachfrage und ihre Gesetzmäßigkeiten
Stell dir vor, du liebst Brezeln – aber wie viele würdest du bei verschiedenen Preisen kaufen? Genau das zeigt die individuelle Nachfragekurve: Sie bildet ab, wie viele Einheiten eines Gutes du bei unterschiedlichen Preisen kaufen möchtest.
Das Gesetz vom abnehmenden Nutzenzuwachs erklärt, warum die Nachfragekurve normalerweise nach unten verläuft. Jede zusätzliche Brezel bringt dir weniger Freude als die vorherige – deshalb kaufst du nur mehr, wenn der Preis sinkt. Bei einem Prohibitivpreis kaufst du gar nichts mehr, bei der Sättigungsmenge würdest du selbst geschenkte Brezeln nicht mehr wollen.
Eine normale Nachfragekurve hat immer eine negative Steigung: hoher Preis = wenig Nachfrage, niedriger Preis = viel Nachfrage. Ändert sich nur der Preis eines Gutes, bewegst du dich entlang der Kurve – alle anderen Faktoren bleiben gleich.
Merkhilfe: Bewegung AUF der Kurve = nur Preisänderung, Verschiebung der GANZEN Kurve = andere Faktoren ändern sich!











