Entwicklungs- und Entsorgungssyndrome
Die Entwicklungssyndrome entstehen durch nicht nachhaltige Entwicklungsprozesse. Das Aralsee-Syndrom beschreibt Umweltschädigungen durch Großprojekte wie Staudämme. Beim Grüne-Revolution-Syndrom werden standortfremde landwirtschaftliche Methoden eingesetzt, die zu Umweltproblemen führen.
Besonders in urbanen Räumen treten das Favela-Syndrom (ungeregelte Verstädterung) und das Suburbia-Syndrom (Zersiedelung am Stadtrand) auf. Das Havarie-Syndrom umfasst einzelne anthropogene Umweltkatastrophen wie Reaktorunfälle, während das Hoher-Schornstein-Syndrom die weiträumige Verteilung von Schadstoffen beschreibt.
Die Entsorgungssyndrome beziehen sich auf Probleme durch unangepasste Abfallentsorgung. Das Müllkippen-Syndrom entsteht durch ungeregelte Deponierung, während das Altlasten-Syndrom lokale Kontaminationen an Industriestandorten beschreibt.
Nachhaltigkeit basiert auf vier gleichberechtigten Säulen: Wirtschaft (Kreislaufwirtschaft, umweltverträgliche Technologien), Politik (Demokratie, gute Regierungsführung), Soziales (Teilhabe aller, Gerechtigkeit) und Umwelt (Ressourcenschonung, Erhalt ökologischer Kreisläufe).
Merke dir: Bei der geografischen Einordnung eines Ortes solltest du Breitengrad, Kontinent, Längengrad, Länder, Meere/Seen, Reliefbeschreibung, Vegetationszone und Klimazone berücksichtigen.