Die Feuchtsavanne im Detail
Die Feuchtsavanne ist eine faszinierende Übergangszone zwischen Trockensavanne und Regenwald. Mit 7-9,5 Monaten Regenzeit und 1000-1500mm Niederschlag entstehen spektakuläre Landschaften mit übermannshohm Elefantengras bis zu 6 Metern Höhe.
Diese Vegetationszone zeigt einen mehrstöckigen Aufbau mit wechselndem Gras-, Strauch- und Baumanteil. Während der Trockenzeit werfen die Bäume ihre Blätter ab, um Wasserverlust zu vermeiden - in der Regenzeit ähnelt die Landschaft dem immergrünen Regenwald.
Besonders charakteristisch sind die galerieartigen Wälder entlang der Flüsse, die durch ganzjährige Wasserversorgung entstehen. Die Landwirtschaft profitiert von den günstigen Bedingungen: Baumwolle, Mais, Hirse und Erdnüsse werden angebaut, außerdem ist Rinderhaltung weit verbreitet.
Achtung: Die Feuchtsavanne zeigt extremen Wandel zwischen Regen- und Trockenzeit - von regenwaldartig bis fast steppenartig!