Vollkostenrechnung – Das Grundprinzip
Die Vollkostenrechnung verteilt alle Kosten eines Unternehmens auf die einzelnen Produkte – egal ob fixe oder variable Kosten. Das Ziel ist simpel: Du willst wissen, was jedes Produkt wirklich kostet und ob dein Unternehmen wirtschaftlich arbeitet.
Der große Vorteil liegt in der einfachen Durchführung und dem kompletten Kostenüberblick. Allerdings hat die Methode einen wichtigen Haken: Sie ordnet Produkten auch Kosten zu, die unabhängig von der Produktion entstehen – das kann zu falschen Entscheidungen führen.
Achtung: Wenn du ein vermeintlich unrentables Produkt aus dem Programm nimmst, können sich deine Gesamtergebnisse sogar verschlechtern, weil die fixen Kosten ja trotzdem anfallen! Die Vollkostenrechnung nutzt drei aufeinander aufbauende Schritte: Kostenartenrechnung (welche Kosten?), Kostenstellenrechnung (wo entstehen sie?) und Kostenträgerrechnung (welches Produkt verursacht sie?).
💡 Merktipp: Vollkostenrechnung = alle Kosten werden verteilt, auch wenn das manchmal irreführend ist!







































