Standortfaktoren und Wirtschaftssektoren
Du fragst dich sicher, warum sich Unternehmen für bestimmte Standorte entscheiden? Harte Standortfaktoren sind messbar und kalkulierbar - dazu gehören Arbeitskosten, Immobilienpreise, Rohstoffverfügbarkeit und die Infrastruktur. Weiche Standortfaktoren hingegen sind schwer messbar, wie das Image einer Region oder die Lebensqualität.
Der Strukturwandel beschreibt den Übergang zwischen den Wirtschaftssektoren. Nach Fourastiés Drei-Phasen-Modell entwickeln sich Volkswirtschaften vom primären Sektor (Landwirtschaft, Bergbau) über den sekundären Sektor (Industrie, Handwerk) zum tertiären Sektor (Dienstleistungen).
Inzwischen gibt es sogar den quartären Sektor für hochqualifizierte Tätigkeiten wie Forschung und Entwicklung. Diese Entwicklung zeigt, wie sich moderne Gesellschaften zu wissensbasierten Ökonomien wandeln.
Merktipp: Primär = Rohstoffe gewinnen, Sekundär = verarbeiten, Tertiär = Dienstleistungen, Quartär = Wissen schaffen







