Grundlagen und physikalische Verwitterung
Verwitterung bezeichnet die Lockerung und Zerstörung von Gestein durch exogene Kräfte an der Erdoberfläche. Die Intensität hängt von der Gesteinsart, dem Klima und der Einwirkungsdauer ab - du wirst schnell merken, dass diese Faktoren immer wieder eine Rolle spielen.
Bei der physikalischen Verwitterung wird Gestein mechanisch zerkleinert, ohne dass sich die Minerale chemisch verändern. Das passiert schon, wenn Gesteine durch Erosion an die Oberfläche gelangen und der Druck nachlässt - dadurch entstehen erste Spalten und Klüfte.
Insolationsverwitterung entsteht durch Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Die verschiedenen Minerale dehnen sich unterschiedlich stark aus, wodurch Spannungen im Gestein entstehen. Besonders krass ist das in Wüsten oder im Hochgebirge - dort hörst du manchmal sogar laute Knalle, wenn Felsen durch Körnersprengung zerbrechen!
💡 Merktipp: Physikalische Verwitterung = mechanische Zerkleinerung ohne chemische Veränderung. Die Produkte sind Schutt, Grus und Sand mit typisch scharfen Kanten.





