Nachkriegszeit und „Stunde Null"
Deutschland lag 1945 in Trümmern - und damit begann die wohl dramatischste Phase der deutschen Geschichte. Bei der Konferenz von Jalta im Februar 1945 forderten die Alliierten die bedingungslose Kapitulation und teilten Deutschland zunächst in drei Besatzungszonen auf.
Die Potsdamer Konferenz im August 1945 legte dann die konkreten Pläne fest: Deutschland sollte entnazifiziert, entmilitarisiert und demokratisiert werden. Aus drei wurden vier Besatzungszonen, als auch die Sowjetunion eine eigene Zone erhielt. Millionen Deutsche wurden gewaltsam aus den Ostgebieten vertrieben.
Die „Stunde Null" beschreibt diesen totalen Zusammenbruch des deutschen Reiches. Hunger, Wohnungsnot und Zerstörung prägten den Alltag der Menschen. Gleichzeitig war es aber auch die Chance für einen kompletten politischen Neuanfang.
Merke dir: Die vier „D's" von Potsdam - Entmilitarisierung, Entnazifizierung, Demokratisierung und Dezentralisierung waren die Grundlage für Deutschlands Zukunft.



