Wiener Kongress und frühe Proteste
Nach der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 trafen sich die Großmächte beim Wiener Kongress , um Europa neu zu ordnen. Unter Führung von Fürst Metternich wollten sie die alte Ordnung wiederherstellen.
Die drei Grundprinzipien waren Restauration (Wiederherstellung der Monarchie), Legitimität (Herrschaft durch Gottesgnadentum) und Solidarität (gemeinsamer Kampf gegen revolutionäre Ideen). Als Reaktion bildeten sich deutsche Burschenschaften - politische Studentenbewegungen, die ein geeintes Deutschland forderten.
Beim Wartburgfest 1817 demonstrierten Studenten offiziell für 300 Jahre Reformation, tatsächlich aber für nationale Einheit und Bürgerrechte. Die Obrigkeit antwortete 1819 mit den Karlsbader Beschlüssen: Verbot politischer Versammlungen, Pressezensur, Universitätsüberwachung und Geheimpolizei.
Merke: Die Karlsbader Beschlüsse waren der Versuch, liberale Bewegungen im Keim zu ersticken.
Das Hambacher Fest 1832 wurde zum Symbol des Widerstands. 30.000 Menschen forderten demokratische Rechte und schwenkten die verbotenen schwarz-rot-goldenen Fahnen. Die Führungspersonen wurden verhaftet und verfolgt.











