Das Ende des Kaiserreichs und die Weimarer Republik
Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg brach 1918 das deutsche Kaiserreich zusammen. Die Novemberrevolution zwang Kaiser Wilhelm II. zur Abdankung, und Friedrich Ebert wurde der erste Reichspräsident der neuen Demokratie.
Die Weimarer Republik bekam von Anfang an massive Probleme. Der Versailler Vertrag 1919 belastete Deutschland mit hohen Reparationszahlungen und Gebietsverlusten. Die Menschen fühlten sich gedemütigt und suchten Schuldige.
Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 verschärfte die Lage dramatisch. Millionen wurden arbeitslos, und extremistische Parteien gewannen an Macht. Die NSDAP wuchs von 27.000 Mitgliedern 1925 auf 100.000 im Jahr 1928.
Wichtig zu wissen: Die Weimarer Republik scheiterte nicht nur wegen äußerer Probleme, sondern auch weil viele Deutsche die Demokratie ablehnten und sich nach einem "starken Führer" sehnten.





