Der Ost-West-Konflikt prägte die Weltpolitik von 1945 bis 1991 und... Mehr anzeigen
Der Ost-West-Konflikt: Ursachen und Auswirkungen

Ost-West-Konflikt: Die Fronten
Nach dem Zweiten Weltkrieg standen sich zwei Supermächte mit völlig gegensätzlichen Weltanschauungen gegenüber. Die USA setzten auf Individualismus, Freihandel und demokratische Werte, während die Sowjetunion den Kapitalismus als Ursache allen Übels sah.
Die USA hatten einen entscheidenden Vorteil: Ihr Land war unzerstört, die Wirtschaft stark und sie besaßen die Atombombe. Mit der Truman-Doktrin (1947) versprachen sie allen Ländern Hilfe gegen kommunistische Bedrohung. Der Marshall-Plan sollte Europa mit Milliardenhilfen wieder aufbauen - aber nur unter westlichen Bedingungen.
Die Sowjetunion hingegen hatte 27 Millionen Tote zu beklagen und lag in Trümmern. Stalin wollte deshalb einen Sicherheitsgürtel aus sozialistischen Satellitenstaaten um sein Land errichten. Die Breschnew-Doktrin (1968) gab der UdSSR später sogar das Recht, militärisch in Ostblock-Staaten einzugreifen.
Merktipp: Containment-Politik der USA = Eindämmung des Kommunismus, Breschnew-Doktrin = Sicherung der sowjetischen Vorherrschaft im Ostblock.

Der Kalte Krieg: Krisen und Entspannung
Der Kalte Krieg begann richtig mit der Berlin-Blockade (1948), als Stalin Westberlin von der Außenwelt abschnitt. Die legendären "Rosinenbomber" der Alliierten retteten die Stadt durch eine monatelange Luftbrücke.
Echte Stellvertreterkriege folgten: Im Korea-Krieg (1950-53) und später im Vietnam-Krieg kämpften die Supermächte indirekt gegeneinander. Die Kuba-Krise (1962) brachte die Welt an den Rand des Dritten Weltkriegs - zum Glück siegte die Vernunft über den "Heißen Draht" zwischen Washington und Moskau.
Nach Stalins Tod 1953 wechselten sich Krisen und Entspannung ab. Der Bau der Berliner Mauer (1961) zementierte die Teilung, aber gleichzeitig entstanden wichtige Verträge: Der Teststoppvertrag (1963), SALT-Verträge zur Rüstungsbegrenzung und die KSZE-Schlussakte (1975) zur europäischen Zusammenarbeit.
Das Ende kam mit Gorbatschows Reformpolitik ab 1985: Glasnost und Perestroika führten zum Mauerfall (1989) und schließlich zur Auflösung der UdSSR am 26. Dezember 1991.
Zeitstrahl-Tipp: Berlin-Blockade → Korea-Krieg → Ungarn-Aufstand → Mauerbau → Kuba-Krise → Vietnam → Prager Frühling → KSZE → Mauerfall → Ende der UdSSR.
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Der Ost-West-Konflikt: Ursachen und Auswirkungen
Der Ost-West-Konflikt prägte die Weltpolitik von 1945 bis 1991 und teilte die Welt in zwei Blöcke. Die USA und die Sowjetunion standen sich mit völlig unterschiedlichen Ideologien und Machtansprüchen gegenüber. Dieser Konflikt bestimmte Jahrzehnte lang das Leben von Millionen Menschen... Mehr anzeigen

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Ost-West-Konflikt: Die Fronten
Nach dem Zweiten Weltkrieg standen sich zwei Supermächte mit völlig gegensätzlichen Weltanschauungen gegenüber. Die USA setzten auf Individualismus, Freihandel und demokratische Werte, während die Sowjetunion den Kapitalismus als Ursache allen Übels sah.
Die USA hatten einen entscheidenden Vorteil: Ihr Land war unzerstört, die Wirtschaft stark und sie besaßen die Atombombe. Mit der Truman-Doktrin (1947) versprachen sie allen Ländern Hilfe gegen kommunistische Bedrohung. Der Marshall-Plan sollte Europa mit Milliardenhilfen wieder aufbauen - aber nur unter westlichen Bedingungen.
Die Sowjetunion hingegen hatte 27 Millionen Tote zu beklagen und lag in Trümmern. Stalin wollte deshalb einen Sicherheitsgürtel aus sozialistischen Satellitenstaaten um sein Land errichten. Die Breschnew-Doktrin (1968) gab der UdSSR später sogar das Recht, militärisch in Ostblock-Staaten einzugreifen.
Merktipp: Containment-Politik der USA = Eindämmung des Kommunismus, Breschnew-Doktrin = Sicherung der sowjetischen Vorherrschaft im Ostblock.

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Der Kalte Krieg: Krisen und Entspannung
Der Kalte Krieg begann richtig mit der Berlin-Blockade (1948), als Stalin Westberlin von der Außenwelt abschnitt. Die legendären "Rosinenbomber" der Alliierten retteten die Stadt durch eine monatelange Luftbrücke.
Echte Stellvertreterkriege folgten: Im Korea-Krieg (1950-53) und später im Vietnam-Krieg kämpften die Supermächte indirekt gegeneinander. Die Kuba-Krise (1962) brachte die Welt an den Rand des Dritten Weltkriegs - zum Glück siegte die Vernunft über den "Heißen Draht" zwischen Washington und Moskau.
Nach Stalins Tod 1953 wechselten sich Krisen und Entspannung ab. Der Bau der Berliner Mauer (1961) zementierte die Teilung, aber gleichzeitig entstanden wichtige Verträge: Der Teststoppvertrag (1963), SALT-Verträge zur Rüstungsbegrenzung und die KSZE-Schlussakte (1975) zur europäischen Zusammenarbeit.
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