Die ersten Begegnungen - Schrecken aus dem Norden
Stell dir vor, du lebst im mächtigen Rom und hörst plötzlich Geschichten über wilde Krieger aus dem unbekannten Norden. Genau so erging es den Römern im 3. Jahrhundert vor Christus, als sie zum ersten Mal von den Germanen erfuhren.
Die Kimbern und Teutonen sorgten Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. für 40 Jahre pure Panik in Rom. Diese germanischen Stämme zogen wegen Naturkatastrophen und Missernten nach Süden - direkt auf römisches Gebiet zu. Die Römer versuchten sie mit Gewalt zu stoppen und vernichteten sie schließlich militärisch.
Caesar nutzte später seinen Sieg über die Sueben geschickt für seine politische Karriere. Er machte den Rhein zur Grenze des Römischen Reiches und wollte sogar bis zur Elbe vorstoßen. Doch dann kam der Schock: Arminius und die berühmte Varusschlacht im Jahr 9 n. Chr., bei der drei römische Legionen völlig vernichtet wurden.
Wichtig für die Klausur: Die Varusschlacht war der Wendepunkt - danach zogen sich die Römer dauerhaft hinter den Rhein zurück!








