Industrialisierung: Was war das eigentlich?
Industrialisierung bedeutet den kompletten Wandel von einer bäuerlichen Gesellschaft zu einer Industriegesellschaft. Stell dir vor: Plötzlich arbeiten die Menschen nicht mehr in kleinen Werkstätten, sondern in riesigen Fabriken mit dampfenden Maschinen.
Die wichtigsten Merkmale waren maschinelle Fertigung und technische Innovationen wie die Dampfmaschine. Das Transportwesen wurde revolutioniert - Eisenbahnen verbanden erstmals Städte schnell miteinander und eröffneten neue Märkte.
Dabei entstanden völlig neue soziale Klassen: die Bourgeoisie (Fabrikbesitzer) und das Proletariat (Arbeiter). Die alte Ständegesellschaft löste sich auf. Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung stark an - perfekt, denn die Fabriken brauchten viele Arbeiter.
Merke dir: Es gab zwei große Phasen der Industrialisierung. Die erste (18. Jhd.-1870er) brachte Dampfmaschinen und Textilindustrie, die zweite Elektrizität und Chemie.








