Die Französische Revolution von 1789 war einer der wichtigsten Wendepunkte... Mehr anzeigen
Die Ursachen und Anfänge der Französischen Revolution




Ursachen und Beginn der Revolution
Stell dir vor, du machst über 90% der Bevölkerung aus, besitzt aber nur 1% des Eigentums - genau so ging es dem dritten Stand in Frankreich vor 1789. Während Adel und Klerus in Luxus lebten, musste das einfache Volk deren Leben finanzieren und war dem Absolutismus vollkommen unterworfen.
Die Aufklärung brachte neue Ideen durch Enzyklopädien und Denker wie Jean-Jacques Rousseau. Das Volk wurde gebildeter und erkannte die Ungerechtigkeit ihrer Lage immer deutlicher.
Als Frankreich 1788 pleite war (unter anderem wegen der Unterstützung Amerikas gegen England), musste Ludwig XVI. erstmals seit 1614 die Generalstände einberufen. Jeder Stand durfte 300 Abgeordnete schicken, aber Adel und Klerus stimmten meist zusammen gegen den dritten Stand.
Wichtig für die Klausur: Der Ballhausschwur am 20. Juni 1789 war der entscheidende Moment - als Ludwig die Versammlung auflösen wollte, schworen die Abgeordneten, eine Nationalversammlung zu bilden.

Sturm auf die Bastille und Menschenrechte
Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 wurde zum Symbol der Revolution schlechthin. Als Ludwig den beliebten Finanzminister Necker entließ und Truppen nach Paris schickte, explodierte die Volkswut.
Die Bastille war ein Staatsgefängnis mit acht Türmen und zwei Meter dicken Mauern - ein perfektes Symbol königlicher Unterdrückung. Obwohl nur sieben Insassen drin saßen, stürmte das wütende Volk die Festung und köpfte den Gouverneur.
Am 26. August 1789 verabschiedete die Nationalversammlung die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte. Die wichtigsten Artikel: Alle Menschen sind frei und gleich geboren (Art. 1), die Macht geht vom Volk aus (Art. 3) und alle sind vor dem Gesetz gleich (Art. 6).
Klausurtipp: Olympe de Gouges erweiterte 1791 diese Rechte mit der "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin" - ein früher Meilenstein des Feminismus!

Der Marsch der Frauen nach Versailles
Am 6. Oktober 1789 zeigten die Frauen von Paris, dass Revolution auch weiblich sein kann. Arbeitslosigkeit, politische Rechtlosigkeit und vor allem hohe Brotpreise trieben Tausende Frauen zur Verzweiflung.
Ihr Ziel war klar: Ludwig XVI. und der Hof sollten nach Paris kommen und die Versorgungskrise beenden. Die Frauen marschierten von Paris nach Versailles und ließen sich nicht abwimmeln.
Der König gab schließlich nach und versprach bessere Mehllieferungen, die Anerkennung der Menschenrechte und die Abschaffung des Feudalrechts. Als Massen ins Schloss eindrangen und zwei Leibwächter töteten, war klar: Es gab kein Zurück mehr.
Merke dir: Mit dem Umzug der königlichen Familie und der Nationalversammlung nach Paris war die Revolution endgültig in der Hauptstadt angekommen - der Absolutismus war praktisch am Ende.
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Die Ursachen und Anfänge der Französischen Revolution
Die Französische Revolution von 1789 war einer der wichtigsten Wendepunkte in der europäischen Geschichte. Aus extremer sozialer Ungerechtigkeit und aufklärerischen Ideen entstand eine Bewegung, die das absolutistische System Frankreichs für immer veränderte.

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Ursachen und Beginn der Revolution
Stell dir vor, du machst über 90% der Bevölkerung aus, besitzt aber nur 1% des Eigentums - genau so ging es dem dritten Stand in Frankreich vor 1789. Während Adel und Klerus in Luxus lebten, musste das einfache Volk deren Leben finanzieren und war dem Absolutismus vollkommen unterworfen.
Die Aufklärung brachte neue Ideen durch Enzyklopädien und Denker wie Jean-Jacques Rousseau. Das Volk wurde gebildeter und erkannte die Ungerechtigkeit ihrer Lage immer deutlicher.
Als Frankreich 1788 pleite war (unter anderem wegen der Unterstützung Amerikas gegen England), musste Ludwig XVI. erstmals seit 1614 die Generalstände einberufen. Jeder Stand durfte 300 Abgeordnete schicken, aber Adel und Klerus stimmten meist zusammen gegen den dritten Stand.
Wichtig für die Klausur: Der Ballhausschwur am 20. Juni 1789 war der entscheidende Moment - als Ludwig die Versammlung auflösen wollte, schworen die Abgeordneten, eine Nationalversammlung zu bilden.

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Sturm auf die Bastille und Menschenrechte
Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 wurde zum Symbol der Revolution schlechthin. Als Ludwig den beliebten Finanzminister Necker entließ und Truppen nach Paris schickte, explodierte die Volkswut.
Die Bastille war ein Staatsgefängnis mit acht Türmen und zwei Meter dicken Mauern - ein perfektes Symbol königlicher Unterdrückung. Obwohl nur sieben Insassen drin saßen, stürmte das wütende Volk die Festung und köpfte den Gouverneur.
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Der Marsch der Frauen nach Versailles
Am 6. Oktober 1789 zeigten die Frauen von Paris, dass Revolution auch weiblich sein kann. Arbeitslosigkeit, politische Rechtlosigkeit und vor allem hohe Brotpreise trieben Tausende Frauen zur Verzweiflung.
Ihr Ziel war klar: Ludwig XVI. und der Hof sollten nach Paris kommen und die Versorgungskrise beenden. Die Frauen marschierten von Paris nach Versailles und ließen sich nicht abwimmeln.
Der König gab schließlich nach und versprach bessere Mehllieferungen, die Anerkennung der Menschenrechte und die Abschaffung des Feudalrechts. Als Massen ins Schloss eindrangen und zwei Leibwächter töteten, war klar: Es gab kein Zurück mehr.
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