Napoleons Ende und der Wiener Kongress
Die Völkerschlacht bei Leipzig 1813 war ein Wendepunkt der Geschichte - über 500.000 Soldaten kämpften in der bis dahin größten Schlacht der Menschheit. Napoleon, der Europa lange dominiert hatte, wurde endgültig geschlagen und musste sich nach Frankreich zurückziehen.
Nach Napoleons endgültiger Niederlage bei Waterloo 1815 trafen sich die Siegermächte beim Wiener Kongress. Unter Führung von Metternich wollten sie Europa neu ordnen und die alte monarchische Ordnung wiederherstellen. Das Prinzip war klar: Restauration der Königshäuser, Legitimität durch Gottes Gnade und Solidarität der Herrscher untereinander.
Für Deutschland bedeutete das die Gründung des Deutschen Bundes - ein lockerer Zusammenschluss von 38 Staaten unter österreichischer Führung. Die Menschen waren enttäuscht: Sie hatten sich einen einheitlichen deutschen Nationalstaat erhofft, bekamen aber nur einen schwachen Staatenbund ohne echte Macht.
Merke: Der Wiener Kongress schuf zwar Stabilität, ignorierte aber den aufkommenden Nationalismus und Liberalismus völlig.











