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Kanzler der BRD (1949-1989)

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Kanzler der BRD (1949-1989)

 KANZLER DER BRD
1949
Grundgesetz,
Adenauer als erster
Bundeskanzler
Außenpolitik
Wirtschaft
Innenpolitik
Gesellschaft
↑
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Montanunion,
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Alle Bundeskalnzer der BRD von Adenauer bis Kohl (bis zur Wiedervereinigung) Jeweils mit: - Bild & Daten - Regierung - Zeitstrahl - Politik - Fazit

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KANZLER DER BRD 1949 Grundgesetz, Adenauer als erster Bundeskanzler Außenpolitik Wirtschaft Innenpolitik Gesellschaft ↑ ■ ■ Montanunion, Stalin-Note, Deutschlandvertrag, Lastenausgleichsgesetz ■ ■ ÄRA ADENAUER Die Aufbaujahre (1949-1961) ■ Name: Konrad Adenauer (1876-1967) Partei: CDU Regierung: wechselnde Koalitionen, v.a. mit der FDP 1952 1955 Pariser Verträge, BRD-Beitritt zur NATO und WEU, Gründung der Bundesweht Westintegration > Wiedervereinigung schrittweiser Souveränitätsgewinn 1957 Römische Verträge (EWG), große Rentenreform GESCHICHTE 1963 Elysee-Vertrag, Rücktritt Adenauers Beitritt zur Nato → Westdeutsche Wiederbewaffnung Ablehnung der Stalin-Note Hallsteindoktrin → Alleinvertretungsanspruch für Gesamtdeutschland Konsumgesellschaft konservative Grundhaltung (Bildungswesen, Frauen etc.) Wiederaufbau; Unterstützung durch Marshallplan der USA „Wirtschaftswunder" wirtschaftliche Modernisierung; neuer Wirtschaftsmärkte durch die EWG Soziale Marktwirtschaftlich ,,Kanzlerdemokratie" als neues politisches System Ausbau des Sozialstaats (Lastenausgleichsgesetz, Rentenreform) SPD in der Opposition → keine Große Koalition nivellierte Mittelstandsgesellschaft ÄRA ADENAUER Freiheit und Westintegration vor Einheit, bzw. Wiedervereinigung, Antikommunismus → ökonomische Modernisierung vs. gesellschaftlicher Konservatismus Wiederaufbau und wachselnder Wohlstand Politische Stabilität unter dem Alten", der „Keine Experimente!" wagte KANZLER DER BRD 1961 + Bau der Berliner Mauer Außenpolitik Wirtschaft Innenpolitik Gesellschaft ERHARD & KIESINGER Krise, Protest und Umbruch (1961-1969) ■ ■ ■ 1963 Name: Ludwig Erhard (1897-1977) Kurt Georg Kiesinger (1904-1988) Partei: beide CDU Regierung: CDU & FDP, Große Koalition (CDU & SPD) Rücktritt Adenauers, Erhard wird Kanzler 1966 Rücktritt Erhards, Kiesinger wird Kanzler 1967/68 GESCHICHTE Studentenbewegung, APO, ,68er", Rezession, Notstandsverfassung Willy Brand wird erster SPD-Kanzler 1969 Zementierung der deutschen Teilung nach Bau der Berliner Mauer in der DDR Willy Brand als Außenminister mit dem Beginn einer neuen Politik Vollbeschäftigung, Arbeitskräftemangel, Gastarbeiter Rezession, leichter konjunktureller Rückschlag aber große psychologische & politische Belastung Reaktion auf Rezession: ,nachfrageorientierte Globalsteuerung", „Stabilitätsgesetz". ,,magisches Viereck" Kritik an Adenauers Politik → Adenauer tritt zurück Ludwig Erhard als zweiter BK → Rücktritt nach pol. und wirt. Problemen Notstandsgesetze mit Notstandsverfassung, Möglichkeit von Grundrechtseinschränkungen Studentenbewegung, SDS, APO, „68er“, Beginn des RAF-Terrors Ziel:...

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überholte, veraltete Gesellschaftsstrukturen aufbrechen Forderungen nach Auseinandersetzung mit nationalsozial. Vergangenheit gesellschaftliche Debatten um Notstandsgesetze; Spiegel-Affäre 1962 ERHARD & KIESINGER politischer Autoritätsverlust und wirtschaftliche Krise tiefgreifende Zäsur mit Generations- & Mentalitätswechsel in Politik und Gesellschaft → Abkehr von Nachkriegskonsens und Autoritätskonservatismus →gesellschaftlich-politischer Modernisierungsschub und Wandel KANZLER DER BRD 1969 Brandt wir ersten SPD-Kanzler Außenpolitik Wirtschaft Innenpolitik Gesellschaft Name: Willy Brandt (1913-1992) Partei: SPD Regierung: sozialliberale Koalition (SPD & FDP) 1970 ÄRA BRANDT Aufbruch und Wandel (1969-1974) Kniefall, Moskauer Vertrag, Warschauer Vertrag 1971 Brandt erhält Friedensnobelpreis, Berlinabkommen 1972 gescheitertes Misstrauensvotum, Neuwahlen, Grundlagenvertrag, Rentenreform 1972 GESCHICHTE 1974 Ölpreiskrise, Rücktritt Brandts nach UNO-Beitritt BRD & DDR Guillaume-Affäre Brandt geht von „Zwei Staaten in Dt." aus → Novum neue Ostpolitik als Ergänzung zu Adenauers Westintegration (Moskauer & Warschauer Verträge; Grundlagenvertrag & Viermächteabkommen mit DDR) Staatsrechtliche, aber nicht völkerrechtliche Anerkennung der DDR Konzept,Wandel durch Annäherung" (Egon Bahr) endgültiges Ende es ca. 20 Jahre währenden wirtschaftlichen Aufschwungs ▪ Ölpreiskrise 1973/74 führt zu Konjunktureinbruch und Weltwirtschaftskrise Deutliche Erhöhung der Staatsverschuldung als Folge der Reformen Bildungsreform (BAföG, Anstieg Bildungsausgaben, neue Oberstufe etc.) Reform des Familien- & Eherechts (mehr Gleichberechtigung & Kinderrechte) Reform des Strafrechts (von Sühne zu Resozialisierung) Wahlrechtsreform (aktiv: 21 → 18, passiv: 25 →21) mehr Gleichberechtigung zw. Mann und Frau mehr politische Partizipation durch neue soziale Bewegungen und zahlreiche Reformen → „mehr Demokratie wagen" ÄRA BRANDT sehr umfangreiche Modernisierungsreformen („Mehr Demokratie wagen") → Neue Ostpolitik mit „Wandel durch Annäherung" als Ergänzung zur Westintegration Regierung Brandts kommt dem Wertewandel in der Gesellschaft nach „Zweite Gründung der Bundesrepublik"? → Brandts Kanzlerschaft als Zäsur KANZLER DER BRD 1974 Rücktritt Brandts, Schmidt wird Kanzler Außenpolitik Wirtschaft Innenpolitik Gesellschaft ■ ■ KSZE Schlussakte ■ SCHMIDT Herausforderungen an Wirtschaft & Demokratie (1974-1982) Name: Helmut Schmidt (1918-2015) Partei: SPD Regierung: Sozialliberale Koalition (SPD & FDP) 1975 1977 1979 Deutscher Herbst (RAF) NATO Doppelbeschluss 1980 GESCHICHTE ,,Die Grünen" HELMUT SCHMIDT Politische und wirtschaftliche Herausforderungen KSZE Schlussakte → europäische Zusammenarbeit; Menschenrechte NATO-Doppelbeschluss → Nachrüstungspolitik; drohende Eskalation Umsetzung des Grundlagenvertrags; weitere Annäherung zw. BRD und DDR 1982 „Ölpreisschock" und Ölkrise 1973 und 1979 → „autofreie Sonntage" Rezession, Arbeitslosigkeit und Inflation → Kürzung von Sozialleistungen Verschlechterung d. Lebensbedingungen & zunehmende Staatsverschuldung Helmut Kohl wird Kanzler Terroranschläge und Morde durch die RAF → gipfelt im „Deutschen Herbst" Ausbau des Sicherheitsapparats zur Terrorismusbekämpfung Gründung „Die Grünen" aus Protestbewegung gesellschaftliche Polarisierung und Auseinandersetzung → Mentalitätwandel Protestbewegungen, Frauenbewegung, Friedensbewegung Weiterentwicklung des Wertewandels in der BRD → Durchsetzung des Rechtsstaates gegen den Terrorismus der RAF → Fortsetzung des gesellschaftlichen Wandels; zahlreiche Protestbewegungen → bilaterale und multilaterale Beschlüsse im Ost-West-Konflikt KANZLER DER BRD 1982 Misstrauensvotum gegen Schmidt, Kohl wird Kanzler Außenpolitik Wirtschaft Innenpolitik Gesellschaft ■ Name: Helmut Kohl (1930-2017) Partei: CDU Regierung: CDU & FDP 1983 ÄRA KOHL Die „konservative Wende" (1982-1989) BT-Wahlen, Umsetzung NATO- Doppelbeschluss, Flick-Affäre 1986 Tschernobly-Unfal 1987 Honecker Besuch in Bonn GESCHICHTE 1989 Fall der Berliner Mauer Umsetzung des NATO-Doppelbeschluss → Stationierung neuer Mittelstreckenraketen; Protest der Friedensbewegung Fortsetzung der sozialliberalen Entspannungspolitik (Kredite an DDR, Honecker besucht Bonn) → Einrichtung auf dauerhafte Koexistenz symbolische Vertiefung der deutsch-französischen Freundschaft in Verdun Wende von nachfrage- hin zur angebotsorientierten Wirtschaftspolitik → Wirtschaftsliberalismus starker Bedeutungszuwachs der industriellen Wirtschaftszweige auf Kosten der traditionellen Industriezweige Wirtschaftswachstum, Arbeitslosigkeit, sinkende Binnennachfrage abschwächende Reformpolitik Vierparteiensystem durch BT-Wahlen 1983 mit „Die Grünen" zunehmende innenpolitische Auseinandersetzungen (z.B. Tschernobyl) Krise der Parteien infolge von Skandalen (z.B. Flick-Affäre) → zunehmende Politikverdrossenheit Pluralisierung und Individualisierung der Lebensstile und pol. Ansichten Zuwanderung von Gastarbeitern → BRD wird multikulturell, Integrationsprobleme, wachsende Ausländerfeindlichkeit ÄRA KOHL Kohls geplante „Wende“ wird nur in Teilbereichen (z.B. Wirtschaft) umgesetzt → hohes Maß an Kontinuität in der Außenpolitik (Entspannungs- & Verständigungspolitik) Im Bereich der Wirtschaft weiterhin Probleme mit der Arbeitslosigkeit → Vierparteiensystem und „frischer Wind" im Parlament durch „Die Grünen"

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Mann und Frau mehr politische Partizipation durch neue soziale Bewegungen und zahlreiche Reformen → „mehr Demokratie wagen" ÄRA BRANDT sehr umfangreiche Modernisierungsreformen („Mehr Demokratie wagen") → Neue Ostpolitik mit „Wandel durch Annäherung" als Ergänzung zur Westintegration Regierung Brandts kommt dem Wertewandel in der Gesellschaft nach „Zweite Gründung der Bundesrepublik"? → Brandts Kanzlerschaft als Zäsur KANZLER DER BRD 1974 Rücktritt Brandts, Schmidt wird Kanzler Außenpolitik Wirtschaft Innenpolitik Gesellschaft ■ ■ KSZE Schlussakte ■ SCHMIDT Herausforderungen an Wirtschaft & Demokratie (1974-1982) Name: Helmut Schmidt (1918-2015) Partei: SPD Regierung: Sozialliberale Koalition (SPD & FDP) 1975 1977 1979 Deutscher Herbst (RAF) NATO Doppelbeschluss 1980 GESCHICHTE ,,Die Grünen" HELMUT SCHMIDT Politische und wirtschaftliche Herausforderungen KSZE Schlussakte → europäische Zusammenarbeit; Menschenrechte NATO-Doppelbeschluss → Nachrüstungspolitik; drohende Eskalation Umsetzung des Grundlagenvertrags; weitere Annäherung zw. 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