Die Märzforderungen und ihre Träger
Die Märzforderungen entstanden direkt nach der französischen Februarrevolution und orientierten sich an den drei Prinzipien der deutschen Nationalhymne. Einigkeit bedeutete die Gründung eines deutschen Nationalstaates, Recht forderte ein nationales Parlament mit demokratischer Verfassung, und Freiheit verlangte die Abschaffung der repressiven Karlsbader Beschlüsse von 1819.
Diese Forderungen gingen zurück auf die bitteren Enttäuschungen nach dem Wiener Kongress 1815. Statt eines einheitlichen Nationalstaates bekamen die Deutschen nur den lockeren Deutschen Bund, ständische Ordnungen blieben bestehen und die Karlsbader Beschlüsse schränkten Meinungs- und Pressefreiheit massiv ein.
Wichtig zu wissen: Die Revolution wollte eine Reichsgründung "von unten" durch das Volk erreichen - ganz anders als später Bismarcks Reichsgründung "von oben".











