Hitlers Außenpolitik und Expansionsstrategie
Hitler verfolgte ein klares außenpolitisches Programm: die Eroberung von "Lebensraum im Osten" und die Errichtung eines großgermanischen Weltreichs. Dabei nutzte er geschickt den Kampf gegen den "jüdischen Bolschewismus" als Legitimation.
Schrittweise baute er den Versailler Vertrag ab - 1935 führte er die allgemeine Wehrpflicht wieder ein, 1936 marschierte er ins entmilitarisierte Rheinland ein. Der "Anschluss" Österreichs 1938 und die Abtretung der sudetendeutschen Gebiete folgten als nächste Schritte seiner Expansionspolitik.
Besonders geschickt waren Hitlers Abschirmungsmaßnahmen: Er schloss Verträge mit Polen und später den Hitler-Stalin-Pakt, hielt Friedensreden und pochte auf das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen. Die Olympischen Spiele 1936 dienten als perfekte Propaganda-Bühne für ein weltoffenes Deutschland.
💡 Merke dir: Hitler nutzte ein perfides Wechselspiel zwischen Friedensrhetorik und Kriegsvorbereitung - nach außen Friedenstaube, heimlich Kriegsherr.
































