Kettenregel für verkettete Funktionen
Die Kettenregel brauchst du immer dann, wenn eine Funktion in einer anderen "steckt" - wie bei Klammern, die potenziert werden. Das Prinzip ist einfach: Du teilst die Funktion in eine äußere und eine innere Funktion auf.
Typische Beispiele findest du bei Klammern wie f=⁴, bei Sinus-Funktionen wie f=sin oder bei e-Funktionen wie f=e^. Die Formel lautet: f' = u'(v) · v'.
So gehst du vor: Bestimme zuerst die äußere Funktion u und ihre Ableitung u'. Dann findest du die innere Funktion v und leitest sie ab zu v'. Zum Schluss multiplizierst du beide Ableitungen miteinander.
Merktipp: Bei der Kettenregel arbeitest du dich von außen nach innen vor - erst die äußere Ableitung, dann die innere!











































