Lineare Algebra und analytische Geometrie sind super wichtig für's Mathe-Abitur... Mehr anzeigen
Lineare Algebra einfach erklärt: Dein Abitur-Spickzettel











Gleichungssysteme lösen - Die Grundlagen
Gleichungssysteme begegnen dir überall in der Mathematik, deshalb solltest du die verschiedenen Typen kennen. Ein quadratisches System hat genauso viele Gleichungen wie Unbekannte , bei einem unterbestimmten System hast du weniger Gleichungen als Unbekannte (m<n), und überbestimmte Systeme haben mehr Gleichungen als Unbekannte (m>n).
Für's Lösen hast du mehrere Verfahren zur Auswahl. Das Einsetzungsverfahren funktioniert super bei kleineren Systemen - löse einfach eine Gleichung nach einer Variablen auf und setze den Term in die anderen ein. Beim Gleichsetzungsverfahren löst du beide Gleichungen nach derselben Variable auf und setzt sie gleich.
Das Additionsverfahren ist praktisch, wenn du gezielt eine Variable eliminieren willst. Das Gaußverfahren mit der Koeffizientenmatrix ist dein bester Freund bei größeren Systemen - hier bringst du die Matrix in Dreiecksform und arbeitest dich von unten nach oben durch.
Merktipp: Bei der Lösung gibt es drei Möglichkeiten - eine eindeutige Lösung, keine Lösung oder unendlich viele Lösungen (0=0).

Vektoren - Orientierung im 3D-Raum
Stell dir vor, du navigierst durch ein 3D-Spiel - genau so funktionieren Koordinatensysteme im Raum. Ein Punkt A(3|2|1) bedeutet: 3 Einheiten an der x-Achse, 2 nach rechts und 1 nach oben. Besondere Punkte liegen auf den Koordinatenebenen, z.B. P(x|y|0) in der x-y-Ebene.
Vektoren sind wie Navigationsanweisungen - sie zeigen dir, wie du von einem Punkt zum anderen kommst. Ein Richtungsvektor beschreibt eine Verschiebung mit beliebigem Startpunkt, während ein Ortsvektor immer vom Ursprung O zu einem bestimmten Punkt zeigt.
Der Betrag eines Vektors ist seine Länge: |v⃗| = √. Vektoren mit Betrag 1 heißen Einheitsvektoren. Den Abstand zwischen zwei Punkten berechnest du mit |AB⃗| = |b⃗ - a⃗|.
Wichtig: Vektoren aus verschiedenen Dimensionen (ℝ², ℝ³, etc.) lassen sich nicht miteinander verrechnen!

Vektorrechnung - Die wichtigsten Operationen
Addition und Subtraktion von Vektoren funktionieren koordinatenweise - du rechnest einfach die entsprechenden Komponenten zusammen oder voneinander ab. Bei der Skalarmultiplikation multiplizierst du jeden Koordinatenwert mit der gleichen Zahl, was die Länge des Vektors ändert.
Das Skalarprodukt ist mega wichtig: a⃗ · b⃗ = a₁b₁ + a₂b₂ + a₃b₃. Es liefert eine Zahl und hilft dir bei Winkelberechnungen: cos(α) = (a⃗ · b⃗)/(|a⃗| · |b⃗|). Wenn das Skalarprodukt null ist, stehen die Vektoren senkrecht aufeinander.
Das Kreuzprodukt a⃗ × b⃗ erzeugt einen Vektor, der senkrecht auf der von a⃗ und b⃗ aufgespannten Ebene steht. Sein Betrag entspricht dem Flächeninhalt des Parallelogramms. Die Formel sieht kompliziert aus, aber mit Übung wird's routine.
Praxistipp: Das Skalarprodukt brauchst du ständig - für Winkel, Orthogonalität und Normalenvektoren. Unbedingt gut einprägen!

Lineare Abhängigkeit und Winkelberechnungen
Linearkombinationen sind der Schlüssel zum Verständnis: Ein Vektor r⃗ = r₁a⃗₁ + r₂a⃗₂ + ... + rₙa⃗ₙ entsteht durch "Mischen" anderer Vektoren. Vektoren sind linear abhängig, wenn sich mindestens einer als Linearkombination der anderen darstellen lässt.
Kollineare Vektoren sind parallel (Vielfache voneinander), komplanare Vektoren liegen in derselben Ebene. Zum Überprüfen stellst du ein Gleichungssystem auf und wendest das Gaußverfahren an. Keine Nullzeile bedeutet lineare Unabhängigkeit.
Das Skalarprodukt hat eine physikalische Bedeutung - es entspricht der verrichteten Arbeit W = |F⃗||s⃗|cos γ. Die allgemeine Kosinusform lautet: a⃗ · b⃗ = |a⃗||b⃗|cos γ. Daraus folgt die Winkelformel: γ = arccos.
Eselsbrücke: Linear abhängig = einer ist überflüssig, weil er sich aus den anderen "basteln" lässt!

Geometrische Figuren im 3D-Raum
Bei geometrischen Figuren im Raum checkst du bestimmte Eigenschaften: Ein Quadrat hat gleichlange Seiten und Diagonalen, ein Würfel gleichlange Kanten, und beim gleichschenkligen Dreieck sind zwei Seiten gleich lang.
Teilungsverhältnisse löst du mit Rundkursen: Schreibst alle Vektoren auf, die einen geschlossenen Weg bilden, und setzt ihre Summe gleich null. Dann stellst du alles mit zwei linear unabhängigen Vektoren dar und löst das entstehende Gleichungssystem.
Wichtige Formeln, die du brauchst: Der Schwerpunkt eines Dreiecks liegt bei OS⃗ = ⅓. Der Mittelpunkt einer Strecke ist M = . Den Flächeninhalt eines Dreiecks berechnest du mit A = ½|AB⃗ × AC⃗|.
Rechentrick: Bei Teilungsverhältnissen immer erst den Rundkurs aufstellen - das spart Zeit und Fehler!

Geraden und Ebenen - Die Grundformen
Geraden im Raum beschreibst du mit der Parametergleichung: g⃗: x⃗ = a⃗ + r · m⃗. Dabei ist a⃗ der Aufpunkt, m⃗ der Richtungsvektor und r der Parameter. Für Punktproben setzt du den Punkt für x⃗ ein - wahre Aussage bedeutet P ∈ g.
Bei Geschwindigkeitsaufgaben entspricht der Richtungsvektor der zurückgelegten Strecke pro Zeiteinheit. Spurpunkte sind die Schnittpunkte der Geraden mit den Koordinatenebenen - setz die entsprechende Koordinate null und berechne den Parameter.
Ebenen kannst du auf drei Arten darstellen: Die Parametergleichung E⃗: x⃗ = a⃗ + r · b⃗ + s · c⃗ braucht einen Aufpunkt und zwei linear unabhängige Richtungsvektoren. Die Koordinatengleichung E: ax + by + cz = d ist kompakter. Die Normalenform E: · n⃗ = 0 nutzt einen Normalenvektor.
Wichtig: Bei Ebenen müssen die beiden Richtungsvektoren linear unabhängig sein, sonst beschreibst du nur eine Gerade!

Umwandlung zwischen Darstellungsformen
Das Umwandeln zwischen Ebenenformen ist Routine-Arbeit, die du beherrschen musst. Von der Parametergleichung zur Koordinatengleichung stellst du einzelne Gleichungen auf und eliminierst die Parameter r und s durch geschicktes Umformen.
Für die Parametergleichung zur Normalenform berechnest du den Normalenvektor mit dem Kreuzprodukt: n⃗ = b⃗ × c⃗. Von der Normalenform zur Koordinatengleichung multiplizierst du einfach aus. Den umgekehrten Weg gehst du, indem du einen Punkt in der Ebene findest und die Koeffizienten als Normalenvektor nutzt.
Punktproben funktionieren bei allen Formen: Setze die Koordinaten ein und prüfe, ob eine wahre Aussage entsteht. Bei der Parametergleichung löst du zusätzlich nach den Parametern auf.
Spurpunkte findest du, indem du je eine Koordinate null setzt. Bei der Achsenabschnittsform bringst du die Gleichung in die Form + + = 1.
Merkhilfe: Normalenvektor steht immer senkrecht zur Ebene - das ist der Schlüssel für viele Umwandlungen!

Lagebeziehungen - Geraden und Ebenen
Bei Gerade-Gerade checkst du zuerst die Richtungsvektoren auf Kollinearität. Sind sie Vielfache voneinander, prüfst du, ob der Aufpunkt der einen Gerade auf der anderen liegt - dann sind sie identisch oder parallel. Sonst setzt du die Geradengleichungen gleich und löst das entstehende Gleichungssystem.
Eindeutige Lösung bedeutet Schnittpunkt, keine Lösung heißt windschief (sie schneiden sich nicht und sind nicht parallel). Orthogonalität liegt vor, wenn das Skalarprodukt der Richtungsvektoren null ist.
Für Gerade-Ebene setzt du die Geradengleichung in die Koordinatengleichung der Ebene ein. Eindeutige Lösung = Schnittpunkt, falsche Aussage (0≠4) = parallel, wahre Aussage (4=4) = Gerade liegt in der Ebene.
Strategie-Tipp: Bei Lagebeziehungen immer systematisch vorgehen - erst Richtungsvektoren prüfen, dann Gleichungssystem aufstellen!

Winkel und Abstände berechnen
Schnittwinkel berechnest du mit verschiedenen Formeln je nach Objekten. Bei Vektor-Vektor: cos α = (a⃗·b⃗)/(|a⃗||b⃗|). Bei Gerade-Gerade nimmst du den Betrag des Skalarprodukts der Richtungsvektoren. Gerade-Ebene: sin α = |n⃗·r⃗|/(|n⃗||r⃗|), und Ebene-Ebene: cos α mit den Normalenvektoren.
Abstand Punkt-Gerade löst du mit dem Lotfußpunktverfahren: Finde den Punkt F auf der Gerade, sodass PF⃗ senkrecht zum Richtungsvektor steht. Alternativ nutzt du eine Hilfsebene durch P mit dem Richtungsvektor als Normalenvektor.
Der Abstand Punkt-Ebene geht am einfachsten mit der Hesseform: d = |ax + by + cz - e|/√. Bei windschiefen Geraden suchst du die Punkte G und H mit kleinstem Abstand - beide Bedingungen GH⃗ · r⃗ₐ = 0 und GH⃗ · r⃗ᵦ = 0 müssen erfüllt sein.
Zeitsparer: Für Abstand Punkt-Ebene immer die Hesseform verwenden, außer nach dem Lotfußpunkt ist explizit gefragt!

Erweiterte Abstandsberechnungen
Parallele Geraden behandelst du wie Punkt-Gerade-Abstände - nimm einfach den Aufpunkt der einen Gerade als Punkt P. Bei windschiefen Geraden stellst du zwei Bedingungen auf: Der Verbindungsvektor GH⃗ muss zu beiden Richtungsvektoren orthogonal sein.
Die Hesse'sche Normalenform ist die Normalenform einer Ebene mit normiertem Normalenvektor . Sie ermöglicht direkte Abstandsberechnungen ohne Lotfußpunkt-Bestimmung und ist daher super effizient.
Für Gerade-Ebene-Abstände (wenn die Gerade parallel zur Ebene ist) nimmst du den Aufpunkt der Gerade und berechnest dessen Abstand zur Ebene. Ebene-Ebene-Abstände funktionieren genauso - Aufpunkt der einen Ebene zur anderen.
Die mathematische Begründung der Hesseform basiert auf der Projektion des Verbindungsvektors auf den normierten Normalenvektor. Das Skalarprodukt liefert direkt den vorzeichenbehafteten Abstand.
Profi-Tipp: Wenn nicht explizit nach Lotfußpunkten gefragt ist, immer die Hesseform verwenden - das spart enorm Zeit in Klausuren!
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.
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Bei Geschwindigkeitsaufgaben entspricht der Richtungsvektor der zurückgelegten Strecke pro Zeiteinheit. Spurpunkte sind die Schnittpunkte der Geraden mit den Koordinatenebenen - setz die entsprechende Koordinate null und berechne den Parameter.
Ebenen kannst du auf drei Arten darstellen: Die Parametergleichung E⃗: x⃗ = a⃗ + r · b⃗ + s · c⃗ braucht einen Aufpunkt und zwei linear unabhängige Richtungsvektoren. Die Koordinatengleichung E: ax + by + cz = d ist kompakter. Die Normalenform E: · n⃗ = 0 nutzt einen Normalenvektor.
Wichtig: Bei Ebenen müssen die beiden Richtungsvektoren linear unabhängig sein, sonst beschreibst du nur eine Gerade!

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Punktproben funktionieren bei allen Formen: Setze die Koordinaten ein und prüfe, ob eine wahre Aussage entsteht. Bei der Parametergleichung löst du zusätzlich nach den Parametern auf.
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Lagebeziehungen - Geraden und Ebenen
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Erweiterte Abstandsberechnungen
Parallele Geraden behandelst du wie Punkt-Gerade-Abstände - nimm einfach den Aufpunkt der einen Gerade als Punkt P. Bei windschiefen Geraden stellst du zwei Bedingungen auf: Der Verbindungsvektor GH⃗ muss zu beiden Richtungsvektoren orthogonal sein.
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