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Mathe Abi Vorbereitung











Multiple-Choice Aufgaben - Teil A
Ableitungen und Anstiege sind oft der Einstieg in Abiturprüfungen. Bei Aufgabe 1.1 musst du einfach alle Funktionen ableiten und schauen, welche an der Stelle x = 2 den Anstieg 12 hat. Die Antwort ist f(x) = x³, denn f'(x) = 3x² ergibt f'(2) = 12.
Gebrochenrationale Funktionen können tricky sein, aber folge einem klaren Schema: Suche Nullstellen im Zähler, Polstellen im Nenner. Bei f(x) = / ist x = 3 eine senkrechte Asymptote, weil der Nenner null wird, der Zähler aber nicht.
Für Vektorrechnung nutzt du die Formel . Wenn du den Vektor und Punkt B kennst, stellst du einfach um. Orthogonale Vektoren erkennst du daran, dass ihr Skalarprodukt null ist - daraus entsteht eine einfache Gleichung für t.
Merktipp: Bei Multiple-Choice kannst du oft rückwärts rechnen - setze die Antworten ein und prüfe, welche passt!

Wahrscheinlichkeit und Geometrie
Wahrscheinlichkeitsverteilungen müssen immer in der Summe 1 ergeben. Bei Aufgabe 1.5 stellst du die Gleichung a + 0,1 + 0,3 + 2a = 1 auf und löst nach a auf. Das ergibt a = 0,2.
Geradenschnitte berechnest du durch Gleichsetzen: Beide Geradengleichungen haben die gleichen Koordinaten am Schnittpunkt. Du erhältst ein Gleichungssystem, löst es und setzt die Parameter wieder ein.
Den Normalenvektor einer Ebene findest du über das Vektorprodukt (Kreuzprodukt) der beiden Richtungsvektoren. Das Ergebnis steht senkrecht auf beiden ursprünglichen Vektoren.
Funktionsgraphen analysieren geht am besten über konkrete Werte: Berechne f(0,5) und schaue, ob das Vorzeichen zu den Graphen passt. Prüfe auch, ob die Steigung konstant sein kann .
Tipp: Zeichne dir bei Geometrieaufgaben immer eine Skizze - das verhindert viele Fehler!

Analysis - Extremstellen und Stammfunktionen
Extremstellen findest du über die erste Ableitung: f'(x) = 0 setzen und lösen. Bei f(x) = 3x·eˣ brauchst du die Produktregel: f'(x) = 3eˣ + 3x·eˣ = 3eˣ. Setze das null - da eˣ nie null wird, muss 1+x = 0 sein, also x = -1.
Beim Skizzieren von Stammfunktionen nutzt du wichtige Zusammenhänge: Wo f eine Nullstelle hat, hat F ein Extremum. Wo f ein Extremum hat, hat F einen Wendepunkt. Ist f positiv, steigt F - ist f negativ, fällt F.
Flächenberechnung mit Integralen: Bei symmetrischen Funktionen wie f(x) = x³ - x kannst du A = 2∫₋₁⁰ |f(x)| dx rechnen. Das spart Zeit und Fehler.
Merkhilfe: Stammfunktion = "Fläche unter der Kurve" - nutze das beim Skizzieren!

Stochastik mit zwei Würfeln
Mehrstufige Zufallsexperimente rechnest du mit der Pfadregel: Wahrscheinlichkeiten entlang eines Pfades multiplizieren. Die Wahrscheinlichkeit für "keine 6" bei einem Würfel ist 5/6, bei beiden Würfeln also (5/6)² = 25/36.
Binomialverteilungen haben charakteristische Eigenschaften: Der Erwartungswert E(X) = n·p zeigt, wo die höchste Säule steht. Bei 36 Würfen mit p = 25/36 ergibt das E(X) = 25.
Beim Überprüfen von Wahrscheinlichkeitsverteilungen achte auf drei Dinge: Die Summe aller Wahrscheinlichkeiten muss 1 sein, die höchste Säule steht beim Erwartungswert, und es dürfen nur mögliche Werte (0 bis 36) eine Wahrscheinlichkeit > 0 haben.
Kontrolltipp: Bei Binomialverteilung immer checken: Sind n, p und die möglichen X-Werte realistisch?

Lösungsstrategien und Tipps
Die Hinweise auf Seite 4 sind Gold wert: Sie verraten dir die Lösungswege! Bei Ableitungen denkst du an Produktregel, bei Polstellen prüfst du Zähler ≠ 0 und Nenner = 0, bei orthogonalen Vektoren setzt du das Skalarprodukt null.
Wahrscheinlichkeitsverteilungen erkennst du an typischen Fehlern: Säulen bei unmöglichen Werten, falsche Position des Maximums, Summe ≠ 1. Diese Standards musst du im Schlaf beherrschen.
Für Integrale nutze Symmetrien: Bei ungeraden Funktionen um den Nullpunkt herum kannst du oft das Doppelte des positiven Bereichs rechnen.
Stammfunktionen skizzieren wird einfacher, wenn du die Verbindung zwischen f und F verstehst: f gibt die "Geschwindigkeit" an, mit der F steigt oder fällt.
Prüfungstipp: Lies die Hinweise immer durch, auch wenn du denkst, die Aufgabe zu können!

Komplette Lösungswege
Die Musterlösungen zeigen dir den Standard, den Korrektoren erwarten. Bei der Ableitung von x³ schreibst du sauber f'(x) = 3x² und dann f'(2) = 12 hin - auch wenn's dir trivial vorkommt.
Polstellen bestimmst du systematisch: f(x) = / hat bei x = 3 eine Polstelle, weil 3-3 = 0, aber 27-9 = 18 ≠ 0. Daraus folgt eine senkrechte Asymptote.
Bei Vektoraufgaben nutzt du die Komponentendarstellung: mit B(6|-4|2) ergibt A(2|-12|4) durch einfaches Umstellen der Formel.
Orthogonale Vektoren erfüllen . Das Skalarprodukt 2·0 + 1·1 + 3·t = 0 führt zu 1 + 3t = 0, also t = -2/3.
Wichtig: Auch bei einfachen Aufgaben den vollständigen Lösungsweg hinschreiben!

Geradengeometrie und Graphenanalyse
Geradenschnittpunkte berechnest du durch Gleichsetzen: Die beiden Parametergleichungen müssen zu denselben Koordinaten führen. Das ergibt ein lineares Gleichungssystem, das du komponentenweise löst.
Normalenvektoren einer Ebene erhältst du über das Kreuzprodukt der Richtungsvektoren. Bei rechnest du die drei Komponenten nach der Standard-Formel.
Beim Ausschließen von Graphen berechnest du konkrete Funktionswerte und vergleichst mit den Abbildungen. f(1/2) = (1/2)³ - 1/2 = 1/8 - 4/8 = -3/8 < 0 - wenn der Graph aber positiv zeigt, ist er falsch.
Steigungsverhalten prüfst du über die Ableitung: f'(x) = 3x² - 1 ist nicht konstant, also kann der Graph keine geraden Abschnitte haben.
Tipp: Bei Graphenaufgaben immer mehrere Eigenschaften checken - das gibt Sicherheit!

Integralrechnung und Extremwertaufgaben
Flächeninhalte zwischen Kurve und x-Achse berechnest du mit bestimmten Integralen. Bei symmetrischen Funktionen nutzt du A = 2∫₋₁⁰ f(x) dx und sparst dir die Hälfte der Arbeit.
Die Stammfunktion von x³ - x ist ¼x⁴ - ½x² - das solltest du auswendig können. Einsetzen der Grenzen ergibt dann A = ½.
Extremstellen bei e-Funktionen findest du über die Produktregel: f(x) = 3x·eˣ ergibt f'(x) = 3eˣ. Da eˣ nie null wird, muss 1+x = 0 sein, also x = -1.
Das Skizzieren von Stammfunktionen gelingt mit den Zusammenhängen: Nullstelle von f → Extremum von F, Extremum von f → Wendepunkt von F, Vorzeichen von f → Monotonie von F.
Merkhilfe: Die Stammfunktion F "sammelt" die Fläche unter f - nutze das beim Zeichnen!

Stochastik - Würfelexperimente
Unabhängige Ereignisse multiplizierst du: Die Wahrscheinlichkeit für "keine 6" bei zwei Würfeln ist (5/6)² = 25/36. Das ist die Grundlage für die Binomialverteilung.
Bei Binomialverteilungen mit n = 36 und p = 25/36 ist der Erwartungswert E(X) = 36 · 25/36 = 25. An dieser Stelle muss die höchste Säule stehen - sonst ist die Verteilung falsch.
Typische Fehler bei Wahrscheinlichkeitsverteilungen: Summe der Höhen ≠ 1 (Abbildung 2), Maximum an falscher Stelle (Abbildung 1), oder Säulen bei unmöglichen Werten wie 37 (Abbildung 3).
Diese Kontrollkriterien musst du bei jeder Verteilung prüfen können - das sind sichere Punkte in der Prüfung.
Prüfungstrick: Bei Binomialverteilung immer E(X) = n·p rechnen - da muss das Maximum sein!

Teil B - Komplexe Anwendungsaufgaben
Teil B zeigt die echten Herausforderungen: Hier musst du verschiedene Techniken kombinieren und längere Lösungswege durchhalten. Die Funktion f(x) = ·³ erfordert sowohl Produktregel als auch geschicktes Umformen.
Schnittpunkte mit den Achsen findest du durch Einsetzen: y-Achse bei x = 0, x-Achse durch f(x) = 0 setzen. Bei Produkten wird ein Faktor null.
Die Modellierungsaufgabe am Ende zeigt, wie Mathematik in der Realität angewendet wird: Das Bergprofil wird durch eine Funktion beschrieben, wobei eine Einheit 100 Metern entspricht.
Wendepunkte, Flächeninhalte und Optimierung kommen hier alle zusammen - das ist das Niveau, das du für eine gute Note brauchst.
Erfolgsstrategie: Teil B braucht Zeit - plane mindestens die Hälfte der Prüfungszeit dafür ein!
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Ableitungen und Anstiege sind oft der Einstieg in Abiturprüfungen. Bei Aufgabe 1.1 musst du einfach alle Funktionen ableiten und schauen, welche an der Stelle x = 2 den Anstieg 12 hat. Die Antwort ist f(x) = x³, denn f'(x) = 3x² ergibt f'(2) = 12.
Gebrochenrationale Funktionen können tricky sein, aber folge einem klaren Schema: Suche Nullstellen im Zähler, Polstellen im Nenner. Bei f(x) = / ist x = 3 eine senkrechte Asymptote, weil der Nenner null wird, der Zähler aber nicht.
Für Vektorrechnung nutzt du die Formel . Wenn du den Vektor und Punkt B kennst, stellst du einfach um. Orthogonale Vektoren erkennst du daran, dass ihr Skalarprodukt null ist - daraus entsteht eine einfache Gleichung für t.
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Wahrscheinlichkeitsverteilungen müssen immer in der Summe 1 ergeben. Bei Aufgabe 1.5 stellst du die Gleichung a + 0,1 + 0,3 + 2a = 1 auf und löst nach a auf. Das ergibt a = 0,2.
Geradenschnitte berechnest du durch Gleichsetzen: Beide Geradengleichungen haben die gleichen Koordinaten am Schnittpunkt. Du erhältst ein Gleichungssystem, löst es und setzt die Parameter wieder ein.
Den Normalenvektor einer Ebene findest du über das Vektorprodukt (Kreuzprodukt) der beiden Richtungsvektoren. Das Ergebnis steht senkrecht auf beiden ursprünglichen Vektoren.
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Tipp: Zeichne dir bei Geometrieaufgaben immer eine Skizze - das verhindert viele Fehler!

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Beim Skizzieren von Stammfunktionen nutzt du wichtige Zusammenhänge: Wo f eine Nullstelle hat, hat F ein Extremum. Wo f ein Extremum hat, hat F einen Wendepunkt. Ist f positiv, steigt F - ist f negativ, fällt F.
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Die Stammfunktion von x³ - x ist ¼x⁴ - ½x² - das solltest du auswendig können. Einsetzen der Grenzen ergibt dann A = ½.
Extremstellen bei e-Funktionen findest du über die Produktregel: f(x) = 3x·eˣ ergibt f'(x) = 3eˣ. Da eˣ nie null wird, muss 1+x = 0 sein, also x = -1.
Das Skizzieren von Stammfunktionen gelingt mit den Zusammenhängen: Nullstelle von f → Extremum von F, Extremum von f → Wendepunkt von F, Vorzeichen von f → Monotonie von F.
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Stochastik - Würfelexperimente
Unabhängige Ereignisse multiplizierst du: Die Wahrscheinlichkeit für "keine 6" bei zwei Würfeln ist (5/6)² = 25/36. Das ist die Grundlage für die Binomialverteilung.
Bei Binomialverteilungen mit n = 36 und p = 25/36 ist der Erwartungswert E(X) = 36 · 25/36 = 25. An dieser Stelle muss die höchste Säule stehen - sonst ist die Verteilung falsch.
Typische Fehler bei Wahrscheinlichkeitsverteilungen: Summe der Höhen ≠ 1 (Abbildung 2), Maximum an falscher Stelle (Abbildung 1), oder Säulen bei unmöglichen Werten wie 37 (Abbildung 3).
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