Trigonometrische Funktionen
Der Sinus im Einheitskreis ist dein Startpunkt für alle trigonometrischen Funktionen. Sin kann nur Werte zwischen 1 und -1 annehmen - das ist seine natürliche Grenze. Nach einer vollständigen Umdrehung (360°) wiederholt sich alles wieder.
Statt mit Grad-Winkeln kannst du auch mit dem Bogenmaß arbeiten. Die Umrechnung funktioniert so: x = · 2π oder umgekehrt α = (x · 360°)/(2π). Das Bogenmaß macht viele Rechnungen später einfacher.
Die Grundfunktionen Sinus h = sin und Kosinus g = cos sind die Basis für alle weiteren trigonometrischen Berechnungen. Sie schwingen beide wellenförmig zwischen -1 und 1.
Bei der allgemeinen Sinusfunktion f = a·sin+d passiert richtig viel: Der Parameter |a| bestimmt die Amplitude (Schwingungsweite), b = 2π/P gibt die Periode vor, c verschiebt horizontal und d vertikal. Negative a-Werte spiegeln die Funktion an der x-Achse.
Merktipp: Die Ableitung von sin ist cos, die von cos ist -sin. Das wechselt immer schön im Kreis!


