Musik des 20. Jahrhunderts - Revolution der Klänge
Stell dir vor, die Musikwelt wurde komplett auf den Kopf gestellt! Im 20. Jahrhundert warfen Komponisten alle gewohnten Regeln über Bord und suchten nach völlig neuen Ausdrucksformen.
Die größte Veränderung war der Wandel von konsonanten zu dissonanten Klängen. Während früher harmonische Terzen und Quinten dominierten, wurden jetzt raue Sekunden und Septimen zum Standard. Rhythmus und Klang gewannen deutlich mehr Bedeutung als die Melodie.
Besonders spannend: Komponisten integrierten erstmals Geräusche und elektronische Instrumente in ihre Werke. Jazz und andere "ungewöhnliche" Musikrichtungen hielten Einzug in die klassische Musik. Die Musik wurde zum "Anwalt des Leids" und kommentierte kritisch das Zeitgeschehen.
Merktipp: Konsonante Intervalle (Terz, Quart, Quint) klingen harmonisch, dissonante (Sekund, Septim) erzeugen Spannung!



